40. Parascha Korach

(4. Mose 16.1-18.32)

 

Zusammenfassung

 

Korach, Datan und Awiram hecken einen Aufstand gegen Mosche aus, dem sie vorwerfen, die ganze Machtausübung an sich zu reissen. Ihne folgen 250 Männer. Sie behaupten, mit der Gesamtheit der jüdischen Männder, die Verantwortung für die Leitung des Volkes übernehemn zu können. Mosche weigert sich, seine Funktion, die ihm von Gott anvertraut worden war, zu verteidigen. Es ist Gott selbst, der Gerechtigkeit gegenüber den Anführern vor den entsetzten Augen des Volkes walten lässt. Die Erde "öffnet ihren Schlund" und verschlingt die ganze bande Korachs und seiner Leute, sie und ihr Hab und Gut. Die 250 Anhänger Korachs werden von Feuer verzehrt, welches vom Herrn ausgeht. Sie hatten in ihren Rauchschalen Räucherwerk dargebracht, obwohl dies nur die Söhne Aarons tun dürfen. Doch das Volk belastet Mosche und Aharon mit der Schuld dieser Bestrafung, indem es sagt: Ihr habt veranlasst, dass das Volk Gottes sterbe. Alsbald beginnt der Tod unter den Unzufriedenen zu wüten und nur dank dem Auftreten Mosches, der sich "zwischen Tote und Lebende" stellt, wird die Seuche aufgehalten. Indessen waren 14700 Personen umgekommen.

Auf Befehl Gottes hat jeder der Stammesfürsten einen Stab im Stiftszelt niederzulegen, und am nächsten Tag schon trägt einzig der von Aharon niedergelegte Stab, derjenige des Stammes Levi, Blüten. Dieses Zeichen soll als dauerndes Zeugnis für die Wahl, die Gott getroffen hat, dienen. In der Folge dieser Ereignisse gibt der Text genaue Angaben betreffend der Funktionen und dem Einkommen der Leviten, die ganz im Dienst des Volkes sind und daher auch zu seinen Lasten gehen.

 

(Chumsch Schma Kolenu, Rabbiner Samson Raphael Hirsch)