Parascha Re`eh - Siehe

5. Mose 11.26-16.17

 

 

Zusammenfassung

 

Sogleich nach der Besitznahme des Landes wird Gtt den Ort bezeichnen, wo sich Sein Heiligtum erheben wird und wohin das Volk kommen soll, um einerseits da die vorgeschriebenen, wie die freiwilligen Opfer darzubringen, anderseits die Belehrungen seiner Führer zu empfangen. Eine besondere Massnahme sieht die Erlaubnis vor, Tiere für den gewöhnlichen Genuss ausserhalb der Mauern des Tempels zu schlachten, im Gegensatz zu der in der Wüste geübten Praxis. Die Tora spricht in strengen Worten in Bezug auf jegliche falschen Propheten oder jede Person, die einen fremden Kult in der Nation einführen möchte. Dann folgen einige Gesetze betreffend den reinen und unreinen Tiere, den Zehnten, das Schabbat- (Schmitta-) Jahr und die Sklaven. Am Ende der Parascha findet sich das Gebot, die drei Wallfahrtsfeste zu feiern und bei dieser Gelegenheit jeweils alle Männer Israels zu versammeln.

 

(Chumsch Schma Kolenu, Rabbiner Samson Raphael Hirsch)

 

Auslegung:

 

Messianische Gemeinschaft, 03.09.2016