48. Parascha Ekew

(5. Mose 7.12-11.25)

 

Zusammenfassung

 

Das Wohlergehen, das Glück und der Friede des Volkes werden ausschliesslich von dessen gewissenhaften Beobachtung des Bundes (der Tora) abhängen. Dies ist das Leitmotiv der Kapitel dieses Wochenabschnittes. Die Erinnerung an die Prüfungen der Wüste wird als Lehre dienen, um dem Volk weitere Verirrungen und Nachlässigkeiten zu ersprachen, die es teuer zu stehen kommen könnten. Mosche erinnert an seine Interventionen bei Gott, um immer wieder Verzeihung für die begangenen schweren Verfehlungen zu erlangen, und an die Liebe die Gott bei zahlreichen Gelegenheiten gegenüber diesem Volk "mit dem harten Nacken" bewiesen hat. Er erwähnt das Goldene Kalb, die Revolte Korachs, die tragischen Verirrungen der Kundschafter, alles Beispiele, die der Belehrung dienen. Und Mosche schliesst mit der Erinnerung an die Einrichtung der Tefillin als Zeichen der vollständigen Unterwerfung der Israeliten unter den Willen Gottes und an diejenigen der Mesusa, Wapenschild es israelitischen Hauses, das ganz dem Gottesdienst geweiht ist. Nur so wird Israel allen moralischen und physischen Angriffen standhalten können und wird das Volk einer Zukunft entgegengehen, die sich lichtvoll ankündigt.

 

(Chumsch Schma Kolenu, Rabbiner Samson Raphael Hirsch)