44. Parascha Matot

(4. Mose 30.2-36.13)

 

Zusammenfassung

 

Die letzten Kapitel des vierten Buches von Mose behandelt zuerst das Gesetz betreffend Gelübden und verorndnen speziele Regeln für die von einer verheirateten frau ausgesprochenen Gelübde. Der Text fährt mit dem Bericht von dem über die Midianiter davongetragenen Sieg fort, die ja durch ihre Töchter so viele junge Männer zur Perversion verleitet hatten. Dieses Volk verdiente eine Bestrafung und Israels Hand lastetet daher schwer auf ihm. Die Befehlshaber der Armee teilen in ihren Berichten mit, dass keiner ihrer Soldaten beim Apell fehlte. Als Zeichen der Dankbarkeit bringt das Volk die ganze Beute an Gold und Edelsteinen, um das Stiftszelt zu verschönern. Infolge einer von den Stämmen Ruben und Gad vorgebrachten Bitte teilt ihnen Mose angesichts der überaus zahlreichen Viehherden, die den reichtum dieser beiden Stämme bilden, die weiten Ebenen Transjordaniens zu, indem er sie jedoch verpflichtet, an der Eroberung von Kanan an der Seite ihrer Brüder teilzunehmen.

 

(Chumsch Schma Kolenu, Rabbiner Samson Raphael Hirsch)