42. Parascha Balak

(4. Mose 22.2-25.9)

 

Zusammenfassung

 

Israel lagert gegenüber von Moaw: Balak, der König von Moaw, erschreckt durch die Nähe dieser Unbekannten, schickt Gesandte, um den Wahrsager Bilam zu holen, damit er dieses Volk verfluchen komme, um so die Gefahr zu beschwören. Bilam macht sich, auf seiner Eselin reitend, auf den Weg. Unterwegs hält das Tier an, angesichts eines von Gott gesandten Engels, der ihm den Weg versperrt, und auf die wiederholten wütenden Schläge seines Herrn hin entgegnet es diesem in menschlicher Sprache. Bilam kommt endlich an, ist aber unfähig, anders zu handeln als gemäss dem Wort Gottes. Er verkündet herrliche Segnungen über das Volk, das keine menschliche Macht fürchtet und das abgesondert lebt, jedoch im Genuss des Schutzes seines göttlichen Herrn ist. "Wie schön sind doch deine Zelte, Jakob!" Während mehrerer Monate bleibt Israel in der Nachbarschaft Moaws, und diese Nähe wird bedauerliche Folgen haben, denn die Töchter von Moab werden eine grössere Zahl von jüdischen Männern zur Lasterhaftigkeit und zum Götzendienst verleiten. Der Skandal erreicht seinen Höhepunkt, als der Stammesfürst Simri vom Stamm Schimon, eine Moabiterin mitten ins jüdische Lager in sein Zelt führt. Doch sogleich stürzt Pinchas, Aarons Enkel, die Lanze in der Hand, hervor und rächt die Ehre Gottes und Isrels, indem er die beiden Schuldigen tötet.

 

(Chumsch Schma Kolenu, Rabbiner Samson Raphael Hirsch)