41. Parascha Chukat

(4. Mose 19.1-22.1)

 

Zusammenfassung

 

"Sprich zu den Kindern Israel, dass sie dir eine vollkommen rote Kuh bringen, die keinen Leibesfehler hat und auf welche noch kein Joch gekommen ist." Mit diesem berühmten Gesetz, das seinen Platz innerhalb der Gesamtheit der die Behandlung der Unreinheit betreffenden Vorschriften hat, beginnt unser Wochenabschnitt. Die Asche dieser Kuh, vermischt mit Quellwasser, wird dazu dienen, jedem Menschen, der in Berührung mit einem Toten gekommen ist, die reinheit wieder zu geben, nachdem er die vom Gesetz vorgeschriebenen sieben Tage der Unreinheit beobachtet hat. In Kadesch, in der Wüste, stirbt Mirjam und wird begraben. Das Wasser bleibt aus. Moses sollte zum Felsen sprechen, auf dass die Quelle fliesse, aber Mose hebt die Hand und schlägt mit dem Stab zweimal auf den Felsen. Das Wasser fliesst reichlich, aber Mose wird hart für seine Unachtsamkeit bestraft werden; er wird das so sehr ersehnte Land nicht sehen. israel schickt Boten zu Edom, um von ihm die Erlaubnis zu erhalten, sein Land zu durchziehen. Doch Edom lehnt ab, und Israel macht einen Umweg, um an den berg Hor zu gelangen. Hier stirbt Aaron, und sein Sohn Elasar, mit den Priestergewändern bekleidet, wird von nun an sein Amt versehen. Einmal mehr grollt Unzufriedenheit im Volk, denn der Weg ist lang und das Land fern. Schlangen kommen und erinnern das Volk, dass es selbst im Fehler ist und dass seine eigene Disziplinlosigkeit ihm die Verlängerung der Wanderung eingetragen hat. Durch die Schlangen sterben die hauptsächlichen Rädelsführer. Die kupferne Schlange, von Moses Händen hergestellt, bewirkt, dass denjenigen, die auf sie blicken, das Leben gerettet wird.

 

(Chumsch Schma Kolenu, Rabbiner Samson Raphael Hirsch)