39. Schlach Lecha - Sende für dich
(3. Mose 13.1 - 15.41)

 

 

Zusammenfassung

 

Israel nähert sich den Grenzen des Heiligen Landes. Aber das Land ist nicht unbewohnt, kriegerische Völkerschaften werden sich zweifellos dem Eingang der Nation in das verheissene Land widersetzen. G-tt befiehlt also Mosche, je einen Verantwortlichen für einen Stamm zu bezeichnen, um das Land auszukundschaften und die Invasion vorzubereiten. Die zwölf gehen weg und bleiben vierzig Tage im Land. bei ihrer Rückkehr bringens ie wunderbare Früchte, Erzeugnisse des Landes, mit, erklären aber (mit Ausnahme von Josua und Chaleb), dass die dort wohnenden riesenhaften Krieger niemals besiegt werden könnten. Eine tiefe Enttäuschung bemächtigt sich sogleich des Volkes, das die ganze Nacht über sein Missgeschick weint. Es geht so weit, die Rückkehr nach Ägypten zu fordern, um nicht angesichts eines uneinnehmbaren Landes in der unwirtlichen Wüste zu sterben. Chalbe und Josua bemühen sich vergeblich, wobei sie durchaus die Schwierigkeiten des Unternehmens zugeben, das Volk zu ermutigen und sein Vertrauten Auf G-tt zu festien. Es nützt nichts, und der Beschluss G-ttes verurteilt diese ganze Generation, ihr Leen in dieser Wüste im Lauf von vierzig Jahren Wanderungen zu beenden, bis ihre Kinder herangereift sein werden, und, reich an der von ihren Vätern gemachten Erfahrung, in das Land einziehen können. Bei der Verkündung dieser Beschlüsse erkennt das Volk seinen Fehler und will unmittelbar danach zum Angriff übergehen. Doch ist es zu spät, und dieses spontane Untergangen endet mit einer blutigen Niederlage an der Grenze des Landes.

Nach einer raschen Darstellung der Art und Weise der Opferung wie sie nach der Besitznahme des Landes ausgeführt werden soll, berichtet der Text vom Zwischenfall mit einem Menchen, der am Shabbat Holz sammelte. Dieser Mann wird mit dem Tode bestraft und erleidet diese in Gegenwart der ganzen Versammlung. Die Parascha endet mit dem Gebot der Zizit (Quasten), die den Israeliten alle Gebote G-ttes in Erinnerung rufen sollen, um diese auszuüben.

 

(Chumsch Schma Kolenu, Rabbiner Samson Raphael Hirsch)