Terumah

(2. Mose 25.1 – 27.19)

 

Zusammenfassung

 

Die grosse Begegnung Israels mit G`tt anlässlich der Offenbarung am Sinai vermittelte dem Volk die genau Kenntnis der Aufgaben, welche G`tt ihm zuweist: eine Nation von Priestern zu werden und ein heiliges Volk. In seinem gesellschaftlichen wie in seinem individuellen Leben ist Israel aufgerufen, den göttlichen Plan zu verwirklichen, wie er aus den Verlautbarungen hervorgeht, die Mosche während seines Aufenthaltes in unmittelbarer Nähe der göttlichen Majestät empfangen hat. Von nun an muss die Gegenwart des Erschaffers der Nation alle israelitischen Aktivitäten leiten, und die Errichtung des Stiftzeltes, von der die vorliegende Parascha uns unterhält, ist dafür das lebendige und beredte Symbol. Mittels freiwilliger individueller Beiträge bringen die Führer des Volkes alles Material zusammen, das notwendig ist, um das Heiligtum z errichten, das zeugen soll für die ständige Koordination der menschlichen Möglichkeiten und der göttlichen Weisungen. Die für das innere des Heiligtums bestimmten Gegenstände sind der Altar aus reinem Gold, der sieben-armige Leuchter, der Tisch aus Schittimholz und vor allem die heilige Lade, einfache Truhe aus Holz, die in dem reservierten Teil des Heiligtums, Allerheiligstes genannt, aufgestellt werden sollte.

Das Stiftszelt selbst sollte aus Balken von kostbarem Holz erbaut werden, auf Füssen von massivem Silber ruhend, und es sollte überdeckt werden mit mehrfarbigen Teppichen, die miteinander durch goldene Spangen verbunden wurden. Der Vorhof des Heiligtums wurde mittels hölzerner Pfeiler, die auf kupfernen Sockeln ruhten, gebildet und umgeben von Vorhängen, die mit Hilfe von Stangen und Haken an den Pfeilern aufgehängt wurden, was alles eine Umfassung von ungefähr achtzig auf dreissig Metern ergab und den Mittelpunkt des Lagers bildete, von wo aus strahlenförmig die harmonisch angeordneten Lagerplätze der zwölf Stämme Israels zu erreichen waren.

 

 

Mizwot (Gebote und Verbote) dieser Parascha

 

Traditinoelle Mizwot (Gemäss Sefer Hachinuch)

 

Die Mizwah ein Heiligtum zu bauen

Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne (2. Mose 25:8)

 

Die Stangen der Lade nicht aus den Ringen zu entfernen

Die Stangen sollen in den Ringen der Lade bleiben, sie dürfen nicht von ihr entfernt werden (2. Mose 25:15)

 

Die Mizwah der Schaubrote

Auf dem Tisch aber sollst du beständig vor mein Angesicht Schaubrote legen (2. Mose 25:30)

 

 

 

Von mir gefundene Mizwot

 

 

Wir sollen dem HERRN ein Heiligtum bauen

„Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne “ (2. Mose 25.8)

 

Wie genau dieses Heiligtum gebaut werden soll wird in den Kapiteln 2. Mose 25 bis 2. Mose 27 ausführlich beschrieben.

 

Wir sollen eine Bundeslade machen für das Heiligtum

„So sollen sie nun eine Lade aus Akazienholz machen (...)“ (2. Mose 25.10)

Wie genau diese Lade aussehen soll wird in den Versen 2. Mose 25.10-22 beschrieben

 

Die Stangen müssen in den Ringen der Bundeslade bleiben

„Die Stangen sollen in den Ringen der Lade bleiben, sie dürfen nicht von ihr entfernt werden.(2. Mose 25.15)

 

Wir sollen einen Schaubrottisch für das Heiligtum machen

„Und du sollst einen Tisch aus Akazienholz machen (...)“ (2. Mose 25.23)

 

Wie genau dieser Schaubrotttisch aussehen soll wird in den Versen 2. Mose 25.23-30 ausfürhlich beschrieben.

 

Wir sollen einen Leuchter für das Heiligtum machen

„Und du sollst einen Leuchter aus reinem Gold machen (...)“ (2. Mose 25.31)

Wie genau dieser Leuchter aussehen soll wird in den Versen 2. Mose 25.31- 40 ausführlich beschrieben

 

Wir sollen einen Brandopferaltar für das Heiligtum machen

„Den Altar sollst du aus Akazienholz machen (...) (2. Mose 27.1)

 

Wie genau dieser Altar aussehen soll und welche Gefässe für den Dienst am Altar gebaut werden sollen wird in den ersten 2. Mose 27.1-8 beschrieben.

 

Wir sollen dem Heiligtum einen Vorhof machen.

„Und du sollst den Vorhof der Wohnung machen (...)“ (2. Mose 27.9)

 

Wie genau dieser Vorhof gebaut werden soll wird beschrieben in den Versen 2. Mose 27.9-19