17. Yitro

(2. Mose 18.1 - 20.23)

 

Zusammenfassung

 

Itro, Priester von Midian, Mosches Schwiegervater, sucht seinen Schwiegersohn auf und führt ihm seine Gattin und seine beiden Söhne wieder zu. Er bemerkt, dass Mosche von einer grossen Zahl Gerichtsfällen und Schiedssprüchen überhäuft wird, und rät ihm, Hilfskräfte beizuziehen, ausgewählt aus den Reihen der dazu befähigten Männer, um ihn in seiner erdrückenden Aufgabe zu entlasten. Im dritten Monat, an dessen erstem Tag, trifft Israel am Fusse des Berges Sinai ein. Nach drei Tagen intensiver Vorbereitungen erlebt das Volk die Offenbarung des G`tteswortes und hört die Verkündigung der Zehn Gebote. Inmitten des Donners und der Blitze erschüttert die Stimme G`ttes die Tausende Israels, die Mosche bitten, ihr Vermittler zu sein, denn sie sind nicht mehr imstande, die Gewalt des göttlichen Worte zu ertragen.

 

Mizwot (Gebote und Verbote) dieser Parascha

 

Traditionelle Mizwot (Gemäss Sefer Hachinuch)

 



Der Herr ist unser Gott

Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt habe. (2. Mose 20.2)

 

Die Mizwah keine Götter neben unserem Herrn zu haben

Du sollst keine anderen Götter haben neben mir (2. Mose 20.3)

 

Wir dürfen keine Götterbilder machen

Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der Erde ist. (2. Mose 10.4)

 

Die Mizwah uns nicht vor Götterbilder niederzuwerfen

Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen (2. Moste 20.5)

 

Wir dürfen keinen Götterbildern dienen

(...) und du sollst ihnen nicht dienen (2. Mose 20.5)

 

Die Mizwah den Namen des Herrn nicht zu missbrauchen

Du sollst den Namen dess Herrn, deines Gottes, nicht zu Nichtigem aussprechen, denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen zu Nichtigem ausspricht (2. Mose 10.7)

 

Die Mizwah dem Shabbat zu gedenken

Denke an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten (2. Mose 20.8)

 

Die Mizwah am Shabbat keine Arbeit zu verrichten

Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Arbeit tun, aber der siebte Tag ist Sabbat für den Herrn, deinen gott. Du sollst an ihm keinerlei Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Kencht und deine Magd und dein Vieh un der Fremde bei dir, der innerhalb deiner Tore wohnt. (2. Mose 20.10)

 

Die Mizwah, Vater und Mutter zu Ehren

Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit deine Tage lange währen in dem Land, das der Herr, dein Gott dir gibt. (2. Mose 20.12)

 

Die Mizwah keinen Israeliten zu töten

Du sollst nicht töten (2. Mose 20.13)

 

Das Verbot die Ehe zu brechen

Du sollst nicht ehebrechen (2. Mose 20.14)

 

Das Verbot einen Menschen zu entführen?

Du sollst nicht stehlen (2. Mose 20.15)

 

Das Verbot falsches Zeugnis abzulegen

Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten (2. Mose 20.16)

 

Das Verbot zu begehren

Du sollt nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat. (2. Mose 20:17)

 

Das Verbot andere Götter neben Gott zu machen

Darum sollt ihr euch keine anderen Götter neben mir machen, weder silberne noch goldene sollt ihr euch machen (2. Mose 20.23)

 

Das Verbot einen Altar aus behauenen Steinen zu bauen

Wenn du mir aber einen Altar aus Steinen machst, dann darfst du sie nicht als behauene Steine aufbauen, denn du hättest deinen Meissel darüber geschwungen und ihn entweiht (2. Mose 20.25)

 

Das Verbot den Alter nicht auf Stufen zu besteigen

Du sollst auch nicht auf Stufen zu meinem Alter hinaufsteigen (2. Mose 20:26)

 

 

Von mir gefunden Mizwot

 

 Keine anderen Götter nehmen G`tt zu haben

„Du sollst keine anderen Götter haben neben mir“ (2. Mose 20.3)

 

Wir dürfen kein Götzenbild herstellen

„Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der Erde ist.“ (2. Mose 20.4)

 

Wir dürfen uns nicht vor Götterbildern niederwerfen

„Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen (...)“ (2. Mose 20.5)

 

Wir dürfen Götzenbildern nicht dienen

„... und ihnen nicht dienen“ (2. Mose 20.5)

 

Wir dürfen den Namen des HERRN nicht zu Nichtigem aussprechen

„Du sollst den Namen des HERRN, deines G`ttes, nicht zu Nichtigem aussprechen.“ (2. Mose 20.7)

 

Wir müssen dem Shabbat gedenken und ihn heiligen

„Denke an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten.“ (2. Mose 20.8)

 

Sechs Tage lang sollen wir unsere Arbeit tun

„Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Arbeit tun (...)“ (2. Mose 20.9)

 

Am Shabbat dürfen wir keine Arbeit tun

„(...) aber der siebte Tag ist Sabbat für den Herrn, deinen G`tt“ (2. Mose 20.9)

 

Wir müssen unseren Vater und unsere Mutter ehren

„Ehre deinen Vater und deine Mutter (...)“ (2. Mose 20.12)

 

Wir dürfen nicht morden

„Du sollst nicht töten“ (2. Mose 20.14)

 

Wir dürfen die Ehe nicht brechen

„Du sollst nicht ehebrechen“ (2. Mose 20.14)

 

Wir dürfen nicht stehlen

„Du sollst nicht stehlen“ (2. Mose 20.16)

 

Nicht als falscher Zeuge auftreten

„Du sollst gegen deinen Nächsten nicht als falscher Zeuge aussagen“ (2. Mose 20.17)

 

Nicht den Besitz des Nächsten begehren

„Du sollst nicht das Haus deines Nächsten begehren “ (2. Mose 20.17)

 

Nicht die Frau des Nächsten begehren

„Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten (2. Mose 20.17)

 

Wir sollen G`tt einen Altar bauen

„Einen Altar aus Erde sollst du mir machen (...) (2. Mose 20.23)

 

Wir sollen auf dem Altar opfern

„(...) und darauf deine Brandopfer und Heilsopfer, deine Schafe und deine Rinder darbringen.“ (2. Mose 20.24)

 

Der Altar darf nicht aus behauenen Steinen sein

„(...) dann darfst du sie nicht als behauene Steine aufbauen (...)“ (2. Mose 2025)

 

Wir dürfen nicht auf Stufen zum Altar hinaufsteigen

„Du sollst auch nicht auf Stufen zu meinem Altar hinaufsteigen (...)“ (2. Mose 20.26)