13. Schmot

(2. Mose 1.1 – 6.1)

 

Zusammenfassung

 

Das zweite Buch, Schmot (Exodus), wird nicht mehr die Geschichte der von Awraham abstammenden Familie in Erscheinung treten lassen, sondern diejenigen des Volkes, der in Ägypten gebildeten Einheit. Ein Regierungswechsel ruft Ausnahmemassnahmen gegen die Israeliten hervor. Die gewaltsamste ist die der Ausrottung der männlichen Kinder. Die beiden jüdischen Hebammen setzen dem grausamen ägyptischen Gesetz einen heroischen Widerstand entgegen. Amram, aus der Familie Levis, zeugt einen Sohn, Mosche. Dieser, auf wunderbare Weise vom Ertrinkungstod verschont, empfängt am königlichen Hof infolge seiner Adoption durch die Erbprinzessin von Ägypten eine Prinzenerziehung. Indessen nehmen die Leiden Israels immer mehr zu. Bösartige Plackereien und harte Sklavenarbeit sollen den Lebenswillen dieser Fremden brechen. Mosche ist Zeuge einer besonders gewalttätigen Szene und bringt einen Ägypter, einen Aufseher und Peiniger, um. Da seine Tat ruchbar wird, flieht Mosche nach Midjan, wo er Hirte wird, und Zippora, die Tochter des dortigen Priesters Jitro, ehelicht. Hier in Midjan, am brennenden Dornbusch, empfängt Mosche den ersten Ruf G`ttes, der ihm befiehlt, sich nach Ägypten zu begeben, um zugunsten seiner unterdrückten Brüder einzugreifen. Mosche, von Aharon, seinem Bruder, begleitet, tritt vor dem Pharao auf, aber das Ergebnis ihrer ersten Intervention ist die Verstärkung der gegen die Israeliten ergriffenen Massnahmen und eine Verdoppelung des Eifers der Unterdrücker.

 

Chumasch Schma Koleinu, Rabbiner Samson Raphael Hirsch