Die Gebote der Torah

Geordnet nach den Wochenabschnitten

 

 

Parascha B`reschit (1. Mose 1 - 6.8)

1.    Das Gebot fruchtbar zu sein und sich zu vermehren.

 

Gott segnete sie und sprach: "Seid fruchtbar und vermehrt euch" (1. Mose 1:28) 

Parascha Lech Lecha (1. Mose 12.1 - 17.27)

 

2.    Das Gebot der Beschneidung

Dies ist mein Bund, den ihr hüten sollt, zwischen Mir und euch und zwischen deinen Nachkommen nach dir; beschneiden sollt ihr euch jeden Männlichen (1. Mose 17:10)

Parascha Wa-Jischlach (1. Mose 32.3 - 36.43)

3.    Das Verbot den Hüftmuskel zu essen

 

Darum essen die Söhne Israels bis zum heutigen Tag nicht den Hüftmuskel, der über dem Hüftgelenk ist, weil er das Hüftgelenk Jakobs, den Hüftmuskel, berührt hat. (1. Mose 32:33)

 

Parascha Bo (2. Mose 10 - 13.16)

4.    Das Gebot des ersten Monats des Jahres

 

Und der Herr redete zu Mose und Aaron im Land Ägypten und sprach: Dieser Monat soll euch der Anfang der Monate sein, er soll für euch der erste Monat des Jahres sein. (2. Mose 12:2)

5.    Das Gebot das Pessach- Opfer zu schächten

 

(...) und ihr sollte es aufbewahren bis zum vierzehnten Tag dieses Monats. Und die ganze Versammlung der Gemeinde Israels soll es zur Abendzeit schächten. (2. Mose 12:6)

6.    Das Gebot das Pessach- Opfer zu essen

 

Das Fleisch aber sollen sie noch in derselben Nacht essen (2. Mose 12.8)

7.    Das Verbot das Pessach-Opfer halbgar oder gekocht zu essen

 

Ihr dürft nichts davon roh oder etwa im Wasser gekocht essen, sondern am Feuer gebraten sollt ihr es essen (2. Mose 12.9)

8.    Das Verbot nichts vom Pessach- Opfer übrig zu lassen

 

Und ihr dürft nichts davon bis zum Morgen übrig lassen! (2. Mose 12.10)

9.    Das Gebot das Gesäuerte zu beseitigen

 

Gleich am ersten Tag sollt ihr den Sauerteig aus euren Häusern wegtun (2. Mose 12.15)

10. Das Gebot Mazzah (ungesäuertes Brot) zu essen

 

Im ersten Monat, am 14. Tag des Monats, am Abend, sollt ihr ungesäuertes Brot essen bis zum 21. Tag des Monats, am Abend. (2. Mose 12.18)

11. Das Verbot an Pessach etwas Gesäuertes in unserem Besitz zu haben

 

Sieben Tage darf kein Sauerteig in euren Häusern gefunden werden (2. Mose 12.19)

12. Das Verbot etwas zu essen, das gesäuertes beinhaltet

 

Nichts Gesäuertes dürft ihr essen; in allen euren Wohnsitzen sollt ihr ungesäuertes Brot essen (2. Mose 12.20)

13. Das Verbot keinem Fremden vom Pessach- Opfer zu essen geben

 

Und der Herr sprach zu Mose und Aaron: Dies ist die Ordnung des Passah: Kein Fremder soll davon essen. (2. Mose 12.43)

14. Das Verbot einem teilweisen Proselyten und Einwohner vom Pessach- Opfer zu essen zu geben

 

Ein Beisasse oder Lohnarbeiter darf nicht davon essen (2. Mose 12.45)

15. Das Verbot nichts vom Fleisch des Pessach- Opfers aus dem Haus zu bringen

 

In einem Haus soll es gegessen werden; du sollst nichts von dem Fleisch aus dem Haus hinausbringen (...) (2. Mose 12.46)

16. Das Verbot einen Knochen des Pessach- Opfers zu brechen

 

(...) und ihr sollt kein Bein an ihm zerbrechen. (2. Mose 12:46)

17. Das Gebot, dass jeder, der das Pessach- Opfer essen will, beschnitten werden muss

 

Wenn sich aber ein Fremdling bei dir aufhält und dem Herrn das Passah feiern will, so soll bei ihm alles Männliche beschnitten werden, und dann komme er herbei, um es zu feiern; und er soll wie ein Einheimischer des Landes gelten. (2. Mose 12.48)

18. Das Gebot, die Erstgeborenen zu weihen

 

Heilige mir alle Erstgeburt! Alles bei den Söhnen Israel, was zuerst den Mutterschoss durchbricht unter den Menschen und unter dem Vieh, mir gehört es. (2. Mose 13.2)

19. Das Gebot am Pessach kein gesäuertes zu essen

 

Da sprach Mose zum Volk: Gedenkt an diesen Tag, an dem ihr aus Agypten, aus der Knechtschaft, gezogen seid, denn der Herr hat uch mit mächtiger Hand von dort herausgeführt; darum sollt du nicht gesäuerte Brote essen. (2. Mose 13.3)

20. Kein Gesäuertes darf an Pessach bei uns gesehen werden

 

Du sollst sieben Tage ungesäuertes Brot essen, dass bei dir weder Sauerteig noch gesäuertes Brot gesehen werde an allen deinen Orten. (2. Mose 13.7)

21. Das Gebot vom Auszug von Ägypten zu erzählen

 

Ihr sollt euren Söhnen sagen an demsleben Tage: Das halten wir um dessentwillen, was uns der HERR getan hat, als wir aus Ägypten ausgezogen sind (2. Mose 13.8)

22. Das Gebot einen erstgeborenen Esel auszulösen

 

Die Erstgeburt vom Esel sollst du auslösen mit einem Schaf (...) Beim Menschen aber sollst du alle Erstgeburt unter deinen Söhnen auslösen (2. Mose 13.13)

23. Das Gebot einem nicht ausgelösten erstgeborenen Esel das Genick zu brechen

 

(...) wenn du sie aber nicht auslöst, so brich ihr das Genick. (2. Mose 13.13)

 

Parascha B`schalach (2. Mose 13.17 - 17.16)

24. Das Verbot, am Shabbat seinen Wohnplatz nicht zu verlassen

 

Sehet, der Herr hat euch den Shabbat gegeben; darum gibt er euch am sechsten Tage für zwei Tage Brot. So bleibe nun ein jeder, wo er ist, und niemand verlasse seinen Wohnplatz am siebenten Tage (2. Mose 16:29)

 

Parascha Jitro (2. Mose 18-20)

25. Der Herr ist unser Gott

 

Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt habe. (2. Mose 20.2)

26. Das Gebot keine Götter neben unserem Herrn zu haben

 

Du sollst keine anderen Götter haben neben mir (2. Mose 20.3)

27. Wir dürfen keine Götterbilder machen

 

Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der Erde ist. (2. Mose 10.4)

28. Das Gebot uns nicht vor Götterbilder niederzuwerfen

 

Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen (2. Moste 20.5)

29. Wir dürfen keinen Götterbildern dienen

 

(...) und du sollst ihnen nicht dienen (2. Mose 20.5)

 

30. Das Gebot den Namen des Herrn nicht zu missbrauchen

 

Du sollst den Namen dess Herrn, deines Gottes, nicht zu Nichtigem aussprechen, denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen zu Nichtigem ausspricht (2. Mose 10.7)

31. Das Gebot dem Shabbat zu gedenken

 

Denke an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten (2. Mose 20.8)

32. Das Gebot am Shabbat keine Arbeit zu verrichten

 

Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Arbeit tun, aber der siebte Tag ist Sabbat für den Herrn, deinen gott. Du sollst an ihm keinerlei Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Kencht und deine Magd und dein Vieh un der Fremde bei dir, der innerhalb deiner Tore wohnt. (2. Mose 20.10)

33. Das Gebot, Vater und Mutter zu Ehren

 

Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit deine Tage lange währen in dem Land, das der Herr, dein Gott dir gibt. (2. Mose 20.12)

34. Das Gebot keinen Israeliten zu töten

 

Du sollst nicht töten (2. Mose 20.13)

35. Das Verbot die Ehe zu brechen

 

Du sollst nicht ehebrechen (2. Mose 20.14)

36. Das Verbot zu stehlen (einen Menschen zu entführen)?

 

Du sollst nicht stehlen (2. Mose 20.15)

37. Das Verbot falsches Zeugnis abzulegen

 

Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten (2. Mose 20.16)

38. Das Verbot zu begehren

 

Du sollt nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat. (2. Mose 20:17)

39. Das Verbot andere Götter neben Gott zu machen

 

Darum sollt ihr euch keine anderen Götter neben mir machen, weder silberne noch goldene sollt ihr euch machen (2. Mose 20.23)

40. Das Verbot einen Altar aus behauenen Steinen zu bauen

 

Wenn du mir aber einen Altar aus Steinen machst, dann darfst du sie nicht als behauene Steine aufbauen, denn du hättest deinen Meissel darüber geschwungen und ihn entweiht (2. Mose 20.25)

41. Das Verbot den Altar nicht auf Stufen zu besteigen

 

Du sollst auch nicht auf Stufen zu meinem Altar hinaufsteigen (2. Mose 20:26)

 

Parascha Mischpatim (2. Mose 21 - 24)

42. Gebot über einen hebräische Sklaven

 

Wenn du einen hebräischen Sklaven kaufst, soll er sechs Jahre dienen, im siebten aber soll er umsonst frei ausziehen. (2. Mose 21.2)

43. Gebot eine hebräische Sklavin zu heiraten

 

Falls sie (die hebräische Sklavin) ihrem Herrn missfällt, der sie für sich vorgesehen hatte,(...) (2. Mose 21:8)

44. Gebot eine hebräische Sklavin loszukaufen

 

(...) lasse er sie loskaufen: (...) (2. Mose 21.8)

45. Das Verbot die hebräische Sklavin an einen Ausländer zu verkaufen

 

(...) er soll nicht Macht haben, sie (die hebräische Sklavin) an einen Ausländer zu verkaufen, indem er sie treulos entlässt. (2. Mose 21.8)

46. Das Gebot des Töchterrechts für eine hebräische Sklavin

 

Und falls er sie (die hebräische Sklavin) seinem Sohn bestimmt, soll er nach dem Töchterrecht an ihr handeln (2. Mose 21.9)

47. Das Gebot der Todesstrafe über einen Mörder

 

Wer einen Menschen so schlägt, dass er stirbt, muss getötet werden. (2. Mose 21.12)

48. Das Verbot Vater und Mutter zu schlagen

 

Wer seinen Vater oder seine Mutter schlägt, muss getötet werden (2. Mose 21.15)

49. Das Gebot der Geldstrafen, wenn zwei Männer sich zanken

 

Wenn Männer miteinander streiten und einer den anderen mit einem Stein oder mit einer Hacke schlägt, so dass er zwar nicht stirbt, aber bettlägerig wird (2. Mose 21.18)

50. Das Gebot einen getöteten Sklaven zu rächen

 

Wenn jemand seinen Sklaven oder seine Sklavin mit dem Stock schlägt, so dass er ihm unter der Hand stirbt, muss er gerächt werden (2. Mose 21.20)

51. Das Gebot ein Rind zu steinigen, wenn es einen Menschen zu Tode stösst.

 

Wenn ein Rind einen Mann oder eine Frau stösst, so dass sie sterben, dann muss das Rind gesteinigt werden (...) (2. Mose 21:28)

52. Das Gebot einen gesteinigtes Rind nicht zu essen

 

(...)und sein Fleisch darf nicht gegessen werden; aber der Besitzer des Rindes soll straffrei bleiben. (2. Mose 21:28)

53. Das Gebot wenn ein Rind oder ein Esel in eine offen gelassene Grube fällt

 

Wenn jemand eine Zisterne öffnet oder wenn jemand eine Zisterne gräbt und sie nicht zudeckt, und es fällt ein Rind oder Esel hinein, dann soll es der Besitzer der Zisterne erstatten (2. Mose 21:33)

54. Das Gebot einen Dieb zu richten

 

Wenn jemand ein Rind oder ein Schaf stielt und es schlachtet oder verkauft, soll er fünf Rinder erstatten für das eine Rind und vier Schafe für das eine Schaf (2. Mose 21:37)

55. Das Gebot entstandene Schäden zu begleichen

 

Wenn jemand ein Feld oder einen Weinberg abweisen lässt und sein Vieh dabei freien Lauf lässt, so dass es auf dem Feld eines anderen weidet, dann soll er vom Besten seines Feldes und vom Besten seines Weinbergs erstatten (2. Mose 22.4)

56. Das Gebot, das Hab und Gut zurück zu erstatten

 

Wenn Feuer ausbricht und Dorngestrüpp erreicht, sodass ein Garbenhaufen oder das stehende Getreide oder das Feld verzehrt wird, so muss der zurückerstatten, der den Brand gezündet hat (2. Mose 22.5)

57. Das Gebot über den unbezahlten Hüter

 

Wenn jemand seinem Nächsten Geld oder Gegenstände in Verwahrung gibt, und es wird aus dem Haus dieses Mannes gestohlen - falls der Dieb gefunden wird, soll er das Doppelte erstatten (2. Mose 22.6)

58. Das Gebot bei Veruntreuung zu richten

 

Bei jedem Fall von Veruntreuung an Rind, Esel, Schaf oder Kleidung, bei allem Verlorenen, von dem er sagt: Das ist es!, soll die Sache der beiden vor Gericht kommen. Wen Gott schuldig erklärt, der soll seinem Nächsten das Doppelte erstatten. (2. Mose 22.8)

59. Das Gebot über eine bezahlten Hüter und einen Mieter

 

Wenn jemand seinem Nächsten einen Esel oder ein Rind oder ein Schaf oder irgendein Tier in Verwahrun gibt, und es stirbt oder bricht sich einen Knochen oder wird weggeführt, und niemend sieht es, dann soll ein Schwur beim Herrn zwischen ihnen beiden sein, ob er nicht seine Hand nach der Habe seines Nächsten ausgestreckt hat. (2. Mose 22.9)

60. Die Gesetze des Entleihers

 

Wenn jemand von seinem Nächsten ein Stück Vieh leiht, und es bricht sich einen Knochen oder stirbt - falls sein Besitzer nicht dabei war, muss er es erstatten (2. Mose 22:13)

61. Die Gesetze über einen Verführer

 

Wenn jemand eine Jungfrau betört, die nicht verlobt ist, und liegt bei ihr, muss er sie sich gegen das Heiratsgeld zur Frau erwerben. (2. Mose 22.15)

62. Keinen Magier und Zoophilen am Leben zu lassen / Götzdendiener zu verbannen

 

Eine Zauberin sollst du nicht am leben lassen. Jeder der bei einem Tier liegt, muss getötet werden. Wer den Göttern opfert, ausser dem Herrn allein, soll mit dem Bann belegt werden (2. Mose 22:17)

63. Einen Proselyten nicht zu unterdrücken

 

Den Fremden sollst du weder unterdrücken noch bedrängen, denn Fremde seid ihr im Land Ägypten gewesen. (2. Mose 22:20)

64. Einen Proselyten in Geldangelegenheiten zu unterdrücken

 

Den Fremden sollst du weder unterdrücken noch bedrängen, denn Fremde seid ihr im Land Ägypten gewesen. (2. Mose 22:20)

65. Waisen und Witwen nicht zu quälen

 

Keine Witwe oder Waise dürft ihr bedrücken (2. Mose 22:21)

66. Das Gebot dem Armen Geld zu leihen

 

Falls du einem aus meinem Volk, dem Elenden bei dir, Geld leihst, dann sei gegen ihn nicht wie ein Gläubiger; ihr sollt ihm keinen Zins auferlegen (2. Mose 22:24)

67. Eine Schuld von einem Armen, der sie nicht bezahlen kann, nicht einzutreiben

 

Falls du einem aus meinem Volk, dem Elenden bei dir, Geld leihst, dann sei gegen ihn nicht wie ein Gläubiger; ihr sollt ihm keinen Zins auferlegen (2. Mose 22:24)

68. Keine Zinsen anzwenden

 

Falls du einem aus meinem Volk, dem Elenden bei dir, Geld leihst, dann sei gegen ihn nicht wie ein Gläubiger; ihr sollt ihm keinen Zins auferlegen (2. Mose 22:24)

69. Einen Richter nicht zu verfluchen (???)

 

Gott sollst du nicht lästern, und einen Fürsten in deinem Volk sollst du nicht fluchen (2. Mose 22:27)

70. Das Verbot, Gott zu lästern

 

Gott sollst du nicht lästern, und einen Fürsten in deinem Volk sollst du nicht fluchen (2. Mose 22:27)

71. Einen Fürsten nicht zu verfluchen

 

Gott sollst du nicht lästern, und einen Fürsten in deinem Volk sollst du nicht fluchen (2. Mose 22:27)

72. Das Gebot der rechtzeitigen Abgabe der ersten Erzeugnisse

 

Mit der Flülle deines Getreides und dem Ausfluss deiner Kelte sollst du nicht zögern (2. Mose 22:28)

73. Das Fleisch eines gerissenen Tieres nicht zu essen

 

So dürft ihr Fleisch, das auf dem Feld zerissen worden ist, nicht essen (2. Mose 30)

74. Keine falschen Gerüchte verbreiten

 

Du sollst kein falsches Gerücht aufnehmen. (2. Mose 23:1)

75. Nicht als falscher Zeuge auftreten

 

Du sollst deine Hand nicht dem Schuldigen reichen, um als falscher Zeuge aufzutreten. (2. Mose 23:1)

76. Dass in einem Kapitalprozess nicht der Mehrheit gefolgt wird

 

Du sollst der Menge nicht folgen zum Bösen (2. Mose 23:2)

77. Dass ein Richter nicht einer anderen Meinung folgen darf

 

Und du solst bei einem Rechtsstreit nicht antworten, indem du dich nach der Mehrheit richtest und so das Recht beugst (2. Mose 23:2)

78. Das Gebot, NICHT der Mehrheit zu folgen

 

Und du solst bei einem Rechtsstreit nicht antworten, indem du dich nach der Mehrheit richtest und so das Recht beugst (2. Mose 23:2)

79. Beim Urteil mit einem Armen kein Erbarmen zu haben

 

Auch den Geringen sollst du in seinem Rechtsstreit nicht begünstigen (2. Mose 23:3)

80. Das Gebot auch den Feinden und den Hassern zu helfen

 

Wenn du das Rind deines Feindes oder seinen Esel umherirrend antriffst, sollst du sie ihm auf jeden Fall zurückbringen. Wenn du den Esel deines Hassers unter seiner Last zusammengebrochen siehst, dann lass ihn nicht ohen Beistand; du sollst ihn it ihm zusammen aufrichten (2. Mose 23:5)

81. Das Recht nicht zu beuen

 

Du sollst das Recht eines Armen deines Volkes in seinem Rechtsstreit nicht beugen (2. Mose 23:6)

82. Keinen Unschuldigen und keinen Gerechten hinzurichten

 

Und den Unschuldigen und Gerechten sollst du nicht umbringen, denn ich werde dem Schuldigen nicht recht geben (2. Mose 23:7)

83. Keine Bestechung anzunehmen

 

Ein Bestechungsgeschenk nimm nicht an; denn das Bestechungsgeschenk macht Sehende blind und verdreht die Sache des Gerechten (2. Mose 23:8)

84. Das Gebot, das Land im siebten Jahr brach liegen zu lassen

 

Sechs Jahre sollst du dein Land besäen und seinen Ertrag einsammeln. Aber im siebten sollst du es brachliegen lassen und nicht bestellen, damit die Armen deines Volkes davon essen. (2. Mose 23:11)

85. Das Gebot, am Schabbat zu ruhen

 

Sechs Tage sollst du deine Arbeit verrichten. Aber am siebten Tag sollst du ruhen, damit dein Rind und dein Esel ausruhen und der Sohn deiner Magd und der Fremden Atem schöpfen. (2. Mose 23:12)

86. Nicht den Namen anderer Götter bekennen

 

Den Namen anderer Götter aber dürft ihr nicht bekennen; er soll in deinem Mund nicht gehört werden. (2. Mose 23:13)

87. Nicht zum Götzendienst zu verleiten

 

(...) er soll in deinem Mund nicht gehört werden. (2. Mose 23:13)

88. Das Gebot dreimal im Jahr ein Fest zu feiern

 

Dreimal im Jahr sollst du mir ein Fest feiern (2. Mose 23:14)

89. Das Pessach- Opfer nicht zu schächten, solange sich noch Gesäuertes in unserem Besitz befindet

 

Du darfst das Blut meines Schlachtopfers nicht zusammen mit Gesäuertem darbringen (2. Mose 23:18)

90. Die Fettstücke des Pessach- Opfers nicht über Nacht liegen zu lassen

 

(...) und das Fett meines Festopfers soll nicht über Nacht bleiben bis zum nächsten Morgen (2. Mose 23:18)

91. Das Gebot, Erstlingsfrüchte zum Tempel zu bringen

 

Das Erste von den Erstlingen deines Ackers sollst du in das Haus des Herrn, deines Gottes bringen. (2. Mose 23:19)

92. Fleisch nicht mit Milch zu kochen

 

Du sollst ein Böckchen nicht in der Milch seiner Mutter kochen. (2. Mose 23:19)

93. Keinen Bund mit den Götzendienern zu schliessen

 

Du sollst mit ihnen und mit ihren Göttern keinen Bund schliessen (2. Mose 23:32)

94. Keinen Götzendiener in unserem Land anzusiedeln

 

Sie sollen nicht in deinem Land wohnen bleiben, damit sie dich nicht zur Sünde egen mich verführen (2. Mose 23:33)

 

Parascha T`zaweh (2. Mose 27.20- 30.10)

95. Das Gebot ein Heiligtum zu bauen

 

Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne (2. Mose 25:8)

96. Die Stangen der Lade nicht aus den Ringen zu entfernen

 

Die Stangen sollen in den Ringen der Lade bleiben, sie dürfen nicht von ihr entfernt werden (2. Mose 25:15)

97. Das Gebot der Schaubrote

 

Auf dem Tisch aber sollst du beständig vor mein Angesicht Schaubrote legen (2. Mose 25:30)

98. Das Gebot, die Lichter im Heiligtum zu ordnen

 

Im Zelt der begegnung, ausserhalb des Vorhangs, der vor dem Zeugnis ist, sollen Aaron und seine Söhne herrichten, damit sie vom Abend bis zum Morgenv or dem Herrn brennt. Das ist bei den Söhnen Israel eine ewige Ordnung für alle ihre Generationen (2. Mose 27:21)

99. Das Gebot über die Kleidung der Priester

 

Dies aber sind die Kleider, die sie anfertigen sollen: eine brusttasche und ein Efod und ein Oberkleid, einen Leibrock aus gwirktem Stoff, einen Kopfbund und einen Gürtel. (2. Mose 28:4)

100. Das Brustschild nicht vom Efod zu entfernen

 

Und man soll die Brusttasche von ihren Ringena us mit einer Schnur von violettem Purpur an den Ringen des Efods festbinen, damit sie über dem Gurt des Efods sitzt und die Brusttasche sich nicht von der Stelle über dem Efod verschiebt. (2. Mose 28:28)

101. Die Öffnung des Oberkleides nicht zu zerreissen

 

Wie die Öffnung eines Lederpanzers soll sie für ihn sein, damit es nicht einreisst (2. Mose 28:32)

102. Dass die Priester vom Fleisch der Opfer essen sollen

 

Sie sollen die Stücke essen, mit denen die Sühnung vollzogen wurde, um ihnen die Hände zu füllen, um sie dadurch zu heiligen. (2. Mose 29:33)

103.              Das Gebot, Weihrauch zu räuchern

 

Und Aaron soll wohlriechendes Räucherwerk als rauch aufsteigen lassen. (2. Mose 30:7)

104.              Auf dem Altar nichts ausser Weihrauch zu räuchern

 

Ihr dürft kein fremdes Räucherwerk auf ihm darbringen, auch kein Brandopfer oder Speisopfer; auch Trankopfer dürft ihr nicht auf ihm ausgiessen. (2. Mose 30:9)

 

Parascha Ki tisa (2. Mose 30.11 - 34.35)

105.              Das Gebot des halben Schekel

 

Dies sollen sie geben: jeder, der zu den Gemusterten hinübergeht, einen halben Schekel, nach dem Schekel des Heiligtums, zwanzig Gera der schekel, einen halben Schekel als Hebopfer für den herrn (2. Mose 30.13)

106.              Vor dem Tempeldienst Hände und Füsse zu waschen

 

(...) und Aaron und seine Söhne sollen ihre Hände und ihre Füsse darin waschen! Wenn sie in das Zelt der Begegnung hineingehen, sollen sie sich mit Wasser waschen, damit sie nicht sterben. (2. Mose 30.19)

107.              Das Gebot des Salböls

 

(...) und mache daraus ein Öl der heiligen Salbung. (2. Mose 31.25)

108.              Das Salböl nicht für Laien zu verwenden

 

Auf den Leib eines Menschen darf man es nicht giessen (...) (2. Mose 31:32)

109.              Kein Öl nach der biblischen Formel herzustellen

 

(...)und ihr dürft nichts herstellen, was ihm in seiner Zusammensetzung gleich ist (2. Mose 31:32)

110.              Keinen Weihrauch nach der biblischen Formel herzustellen

 

Was aber das Räucherwerk, das du machen sollst angeht - in seiner Zusammensetzung dürft ihr keins für euch herstellen (2. Mose 30.37)

111.              Das Verbot die Opfer des Götzendienstes zu essen

 

Hüte dich, einen Bund zu schließen mit den Bewohnern des Landes, damit sie, wenn sie ihren Göttern nachlaufen und ihnen opfern, dich nicht einladen und du von ihrem Opfer isst (2. Mose 34.15)

 

112.              Das Gebot auch in der Ernte und des Pflügens den Schabbat zu halten

 

(...) In der Zeit des Pflügens und in der Ernte sollst du ruhen. (2. Mose 34.21)

113.              Fleisch und Milch, die zusammen gekocht wurden, nicht zu essen

 

Du sollst das Böckchen nicht in der Milch seiner Mutter kochen (2. Mose 34. 26)

 

Parascha Wa- Jakhel (2. Mose 35-40)

114.              Am Sabbat kein Feuer zu entzünden (jüd: Am Schabbat keine      Hinrichtung             zu vollstrecken)

 

Ihr dürft am Sabbattag in all euren Wohnsitzen kein Feuer anzünden (2. Mose 35:3)

Parascha Wa-Jikra (3. Mose 1 - 5)

115.              Das Gebot des Ganzopfers

 

Wenn seine Opfergabe ein Brandopfer von Rindern ist, soll er sie darbringe, ein männliches Tier ohne Fehler (3. Mose 1.3)

116.              Das Gebot des Speiseopfers

 

Und wenn jemand die Opfergabe eines Speiseopfers dem Herrn darbringen will, soll seine Opfergabe Weizengriess sein; und er soll Öl darauf giessen und Weihrauch darauf legen.

Speiseopfer stellen die zweite Art der Opfer dar. Neben Tieren wurden auch Speisen geopfert. (3. Mose 2.1)

117.              Keinen Sauerteig oder Honig darzubringen

 

Alles Speiseopfer, dass ihr dem Herrn darbringt, darf nicht aus Gesäuertem gemacht werden; denn von allem Sauerteig und allem Honig sollt ihr für den Herrn nichts als Feueropfer in Rauch aufgehen lassen. (3. Mose 2.11)

118.              Kein Opfer ohne Salz darzubringen

 

Du sollst das Salz des Bundes deines Gottes auf deinem Speiseopfer nicht fehlen lassen. (3. Mose 2.13)

119.              Das Gebot, die Opfer zu salzen

 

Alle Opergaben deines Speiseopfers sollst du mit Salz salzen (3. Mose 2.13)

120.              Das Opfer der Gemeinde, die geirrt hat

Und wenn die ganze Gemeinde Israel aus Versehen sündigt, und die Sache ist verborgen vor den Augen der Versammlung, und sie tun irgendetwas von alledem, was der HERR zu tun verboten hat, und werden schuldig; wird dann die Sünde erkannt, mit der sie sich dagegen versündigt haben, dann soll die Versammlung einen Jungstier als Sündopfer darbringen, und sie sollen ihn vor das Zelt der Begegnung bringen. (3. Mose 4.13)

121.              Das Gebot des unveränderlichen Sündopfers

 

Und wenn jemand vom Volk des Landes aus Versehen sündigt, indem er eines von dem tut, was der Herr zu tun verboten hat, und schuldig wird, und seine Sünde, die er begangen hat, wird ihm zu Bewusstsein gebracht, dann soll er seine Opfergabe bringen, eine weibliche Ziege ohne Fehler, für seine Sünde, die er begangen hat. (3. Mose 4.27)

122.              Das Gebot der Zeugenaussage

 

Und wenn jemand sündigt, dass er die Stimme der Verfluchung hört, und er war Zeuge, sei es, dass er es gesehen oder gekannt hat - wenn er es nicht meldet, dann soll er seine Schuld tragen (3. Mose 5.1)

123.              Das Gebot des Opfers höheren oder minderen Wertes

 

Und wenn jemand sündigt, dass er die Stimme der Verfluchung hört, und er war Zeuge, sei es, dass er es gesehen oder gekannt hat - wenn er es nicht meldet, dann soll er seine Schuld tragen (3. Mose 5.1)

124.              Den Kopf eines als Sündopfer dargebrachten Vogels nicht            abzutrennen

 

Und er soll sie (die Tauben als Sündopfer) zum Priester bringen; und dieser bringe die zum Sündoper zuerst dar und kneife ihr den Kopf dicht beim Genick ab. Er soll aber nicht völlig abtrennen (3. Mose 5.8)

125.              Kein Öl auf das Speiseopfer eines Sünders zu geben

 

Er soll kein Öl darauf tun (...) (3. Mose 5.11)

126.              Einem Speiseopfer eines Sünders keinen Weihrauch beizugeben

 

(...) und keinen Weihrauch darauf legen, denn ein Sündopfer ist es. (3. Mose 5.11)

127.              Die Vorschrift bei Veruntreuung geweihten Gutes

 

Wenn jemand Untreue begeht und aus Versehen an den heiligen Dingen des Herrn sündigt, dann soll er dem Herrn ein Schuldopfer bringen (...) (3. Mose 5.15)

128.              Das Gebot des Opfers für eine zweifelhafte Schuld

 

Und wenn jemand sündigt und irgendetwas von all dem tut, was der Herr zu tun verboten hat - hat er es auch nicht erkannt, dann ist er doch schuldig und soll seine Schuld tragen (...). (3. Mose 5. 17)

 

129.              Das Gebot des Opfers für sichere Schuld

 

Wenn jemand sündigt und Untreue gegen den Herrn begeht, dass er seinem Nächsten ein anvertrautes Gut ableugnet (...) (3. Mose 5.21)

130.              Das Gebot, Geraubtes zurückzuerstatten

 

(...) und er soll es erstatten nach seiner vollen Summe und ein Fünftel davon noch hinzufügen (3. Mose 5.23)

 

Parascha Zaw (3. Mose 6-8)

131.              Das Gebot die Asche vom Altar abzuheben

 

Und er soll die Fettasche abheben, zu der das Feuer das Brandoper auf dem Altar verzehrt hat, und soll sie neben den Altar schütten (3. Mose 6.3)

132.              Das Gebot, jeden Tag auf dem Altar Feuer zu entfachen

 

Ein beständiges Feuer soll auf dem Altar in Brand gehalten werden (...) (3. Mose 6.6)

133.              Das Feuer auf dem Altar nicht auszulöschen

 

(...) es soll nicht erlöschen (3. Mose 6.6)

134.              Das Gebot, die Reste der Speiseopfer zu essen

 

Das Übrige davon aber sollen Aaron und seine Söhne essen (3. Mose 6.9)

135.              Die Reste der Speiseopfer nicht säuern zu lassen

 

Es soll nicht gesäuert gebacken werden; als ihren Anteil habe ich es ihnen gegeben von meinen Feueropfern: hochheilig ist es, wie das Sündopfer und wie das Schuldopfer (3. Mose 6:10)

136.              Das Gebot des täglichen Speiseopfers des Hohepriesters

 

Dies ist die Opfergabe Aarons und seiner Söhne, die sie dem Herrn darbringen sollen an dem Tag, an dem er gesalbt wird (3. Mose 6.13)

137.              Vom Speiseopfer eines Priesters nicht zu essen

 

Und jedes Speiseopfer des Priesters soll ein Ganzopfer sein; es darf nicht gegessen werden (3. Mose 6.16)

138.              Das Gebot des Sündopfers

 

Dies ist das Gesetz des Sündopfers (3. Mose 6:17)

139.              Die Regel des Sündopfers, dessen Blut drinnen verspritzt wird¨

 

Aber alles Sündopfer, von dessen Blut etwas in das Zelt der Begegnung gebracht wird, um im Heiligtum Sühnung zu erwirken, soll nicht gegessen werden. Es soll im Feuer verbrannt werden (3. Mose 6.23)

140.              Das Gebot das Schuldopfers

 

Und dies ist das Gesetz des Schuldopfers (3. Mose 7.1)

141.              Das Gebot des Friedensopfers

 

Und dies ist das Gesetz des Heilsopfers (...) (3. Mose 7:11)

142.              Nichts vom Fleisch des Dankopers übrigzulassen

 

Und das Fleisch seines Dank- Heilsopfers soll am Tag seiner Darbringung gegessen werden (3. Mose 7:15)

143.              Das Gebot, Reste von heiligen Opfern zu verbrennen

 

Was vom Fleisch des Schlachtopfers am dritten Tag übrig bleibt, soll mit Feuer verbrannt werden (3. Mose 7:17)

144.              Das Verbot, verworfenes Fleisch zu essen

 

Und wenn vom Fleisch seines Heilsopfers am dritten Tag noch irgendetwas gegessen wird, dann wird es nicht mehr als wohlgefällig betrachtet werden (3. Mose 7:18)

145.              Die Vorschrift über verunreinigte Opfer

 

Und das Fleisch, das mit irgendetwas Unreinem in Berührung kommt, soll nicht gegessen werden (3. Mose 7:19)

146.              Das Gebot, geweihtes Fleisch, das verunreinigt wurde, zu            verbrennen

 

(...) mit Feuer soll es verbrannt werden. (3. Mose 7:19)

147.              Kein verbotenes Fett zu essen

 

Alles Fett von Stier und Schaf und Ziege dürft ihr nicht essen (3. Mose 7:23)

148.              Dass wir das Blut von Vieh, Wild oder Geflügel nicht essen dürfen

 

Ihr sollt kein Blut essen in allen euren Wohnsitzen, es sei den von Vögeln oder vom Vieh (3. Mose 7:26)

 

Parascha Sch`mini (3. Mose 9 - 11)

149.              Dass Priester das Heiligtum nicht mit lang gewachsenem Haar betreten dürfen

 

"Euer Haupthaar sollt ihr nicht frei hängen lassen (...)" (3. Mose 10.6)

150.              Dass die Priester das Heiligtum nicht mit zerissenen Kleidern   betreten dürfen

 

(...) und eure Kleider nicht zerreissen. (3. Mose 10.6)

151.              Dass Priester das Heiligtum während des Dienstes nicht verlassen       dürfen

 

Vom Eingang des Zeltes der Begegnung sollt ihr nicht weg gehen, damit ihr nicht sterbt. (3. Mose 10.7)

152.              Das Heiligtum nicht im Weinrausch zu betreten, und betrunken keine             Rechtsentscheide zu fällen

 

Wein und berauschende Getränke sollst du nicht trinken, du und deine Söhne mit dir, wenn ihr ins Zelt der Begegnung hineingeht, damit ihr nicht sterbt (3. Mose 10.9)

153.              Das Gebot, die Reinheitszeichen von Vieh und Wild zu untersuchen

 

Dies sind die Tiere, die ihr von allen Tieren, die auf Erden sind, essen dürft (...) (3. Mose 11.2)

154.              Das Verbot, unreines Vieh oder Wild zu essen

 

Nur diese von den wiederkäuenden und von denen, die gespaltene Hufe haben, dürft ihr nicht essen: das Kamel, denn es käut wieder, aber gespaltene Hufe hat es nicht: unrein soll es euch sein; den Klippdachs, denn er käut wieder, aber er hat keine gespaltenen Hufe: unrein soll er euch sein; den Hasen, denn er käut wieder, aber er hat keine gespaltene Hufe: unrein soll er euch sein; das Schwein, denn es hat gespaltene Hufe, und zwar wirklich gespaltene Hufe, aber es käut nicht wieder: unrein soll es euch sein. (3. Mose 11: 4-7)

155.              Die Reinheitszeichen der Fische

 

Dieses dürft ihr essen, von allem, was im Wasser ist (3. Mose 11.9)

156.              Keine unreinen Fischarten zu essen

 

Alles, was Flossen und Schuppen hat im Wasser, in den Meeren und in den Flüssen, das dürft ihr essen. (3. Mose 11.9)

157.              Das Verbot, unreine Vögel zu essen

 

Und diese von den Vögeln sollt ihr verabscheuen - sie sollen nicht gegessen werden (3. Mose 11.13)

158.              Das Gebot, die Reinheitszeichen von Heuschrecken zu untersuchen

 

Nur diese dürft ihr essen von allem geflügeltem Kleingetier (3. Mose 11.21)

159.              Die Vorschriften über acht Kriechtiere

 

Und diese sollen euch unrein sein unter dem Gewimmel, das auf der Erde wimmelt: der Maulwurf und die Springmaus und die Eidechse nach ihrer Art. Und die Anaka und der Koach und die Letaah und der Chomet und das Chamäleon (3. Mose 11.29)

160.              Das Gebot über unreine Speisen

 

Alle Speise, die man essen könnte, wird unrein, wenn jenes Wasser darankommt (3. Mose 11:34)

161.              Das Gebot über die Unreinheit eines Tierkadavers

 

Wenn eins von den Tieren stirbt, die auech zur Speise dienen: wer ihr Aas anrührt, wird unrein bis zum Abend. (3. Mose 11:39)

162.              Keine Kriechtiere zu essen

 

Was auf der Erde kriecht, das soll euch ein Gräuel sein und man solles nicht essen (3. Mose 11:42)

163.              Keine kleinen Insekten zu essen, die in Körner oder Früchten leben

 

Alles was auf dem Bauch kriecht, und alles, was auf vier oder mehr Füssen geht, unter allem, was auf der Erde kreicht, dürft ihr nicht essen; denn es soll euch ein Gräuel sein (3. Mose 11:42)

164.              Keine kleinen Wassertiere zu essen

 

Macht euch selbst nicht zum Gräuel an allem kleinen Getier, das das wimmelt, und macht euch nicht unrein an ihm, sodass ihr dadurch unrein werdet. (3. Mose 11.43)

165.              Nicht von in Fäulnis erzeugten Kleintiere zu essen

 

Denn ich bin der Herr, euer Gott. Darum sollt ihr euch heiligen, sodass ihr heilig werdet, denn ich bin heilig; und ihr sollt euch nicht unrein machen an irgendeinem Getier, das auf der Erde kreicht. (3. Mose 11.44)

 

Parascha Ki- Tasria (3. Mose 12-13)

166.              Die Unreinheit der Frau nach einer Geburt

 

Wenn eine Frau empfängt un ein männliches Kind gebiert, so wird sie sieben Tage lang unrein sein (...) Und wenn sie ein weibliches Kind gebiert, so wird sie zwei Wochen unrein sein (...) (3. Mose 12.2:5)

167.              Ein Unreiner darf nicht von heiligen Opfern essen

 

Nichts Heiliges soll sie anrühren, und zum Heiligtum soll sie nicht kommen (...) (3. Mose 12.4)

168.              Das Gebot des Opfers einer Frau nach einer Geburt

 

Und wenn die Tage ihrer Reinigung für einen Sohn oder eine Tochter erfüllt sind, soll sie ein einjähriges Lamm zum Brandopfer bringen und eine junge Taube oder Turteltaube zum Sündopfer (3. Mose 12.6)

169.              Das Gebot der Unreinheit eines Aussätzigen

 

Wenn ein Mensch in der haut seines Fleisches eine Erhöhung oder einen Schorf oder einen Flecken bekommt, und es wird in der haut seines Fleisches zu einem Aussatzmal, dann soll er zum Priester Aaron gebracht werden oder zu einem von seinen Söhnen, den Priestern (3. Mose 13.2)

170.              Das Verbot, die Stelle eines Netek zu rasieren

 

(..) dann soll er sich scheren, aber den Schorf soll er nicht scheren. (3. Mose 13.33)

171.              Das Gebot über das Verhalten des Aussätzigen

 

Und der Aussätzige, an dem das Mal ist - seine Kleider sollen zerrissen und sein Kopfhaar soll frei hängen gelassen werden, und er soll seinen Bart verhüllen und ausrufen: Unrein, unrein! (3. Mose 13:45)

172.              Das Gebot über den Aussatz an Kleidern

 

Und wenn an einem Kleid ein Aussatzmahl entsteht (...) (3. Mose 13:47)

 

Parascha Mezora (3. Mose 14-15)

173.              Das Gebot über die Reinigung vom Aussatz

 

Dies soll das Gesetz des Aussätzigen sein am Tag seiner Reinigung: Er soll zum Priester gebracht werden.

174.              Einen Aussätzigen am siebten Tag nach seiner Reinigung zu scheren

 

Und es soll geschehen, am siebten Tag soll er all sein Haar scheren, sein Haupt und seine Augenbrauen; ja all sein Haar soll er scheren (...) (3. Mose 14,9)

175.              Das Gebot des rituellen Bades von unreinen Personen

 

(...) und seine Kleider waschen und sein Fleisch im Wasser baden: Dann ist er rein. (3. Mose 14,9)

176.              Das Gebot des Opfers eines Aussätzigen

 

Und am achten Tag soll er zwei Schaflämmer ohne Fehler nehmen und ein weibliches Schaflamm, einjährig, ohne Fehler, drei Zehntel Weizengriess, mit Öl gemengt, zum Speisopfer, und ein Log Öl. (3. Mose 14.10)

177.              Das Gebot über von Aussatz befallene Häuser

 

(...) dann soll der, dem das Haus gehört, kommen und es dem Priester melden und sagen: Es sieht mir aus wie ein Mal am Haus (3. Mose 14.35)

178.              Das Gebot der Unreinheit eines Flusskranken

 

Redet zu den Söhnen Israel und sagt zu ihnen: Wenn irgendein Mann an seinem Fleisch an Fluss leidet, ist er unrein durch seinen Schleimfluss (3. Mose 15.2)

179.              Das Gebot des Opfers eines Flusskranken

 

Und wenn der an Ausfluss Leidende von seinem Schleimfluss rein wird, dann soll er für seine Reinigung sieben Tage für sich zählen. Und er soll seine Kleider waschen und sein Fleisch in lebendigem Wasser baden, dann wird er rein sein (3. Mose 15.13)

180.              Das Gebot der Unreinheit von Samenflüssigkeit

 

Und wenn einem Mann der Samenerguss entgeht, dann soll er sein ganzes Fleisch im Wasser baden, und er wird bis zum Abend unrein sein. (3. Mose 15.16)

181.              Das Gebot der Unreinheit einer menstruierenden Frau

 

Und wenn eine Frau an Fluss leidet und ihr Fluss an ihrem Fleisch Blut ist, soll sie sieben Tage in ihrer Absonderung sein. Und jeder, der sie anrührt, wird bis zum Abend unrein sein. (3. Mose 15.19)

182.              Die Unreinheit einer Frau mit unregelmässigem Ausfluss

 

Und wenn eine Fau ihren Blutfluss viele Tage ausser der Zeit ihrer Absonderung hat oder wenn sie den Fluss über ihre Absonderung hinaus hat, soll sie all die tage des Flusses ihrer Unreinheit seinwie in den Tagen der Absonderung: Unrein ist sie. (3. Mose 15.25)

183.              Das Gebot des Opfers einer flusskranken Frau

 

Und wenn sie rein geworden ist von ihrem Fluss, dann soll sie sich sieben tage zählen, danach wird sie rein sein. Und am achten Tag soll sie sich zwei Turteltauben und zwei junge Tauben nehmen und sie an den EIngang des Zeltes der Begegnung zum Priester bringen. (3. Mose 15.28-29)

 

Parascha Achare Mot (3. Mose 16-18)

 

184.              Dass die Priester nicht jederzeit das innere Heiligtum betreten dürfen

 

Und der Herr sprach zu Mose: Rede zu deinen Brüdern Aaron, dass er nicht zu jeder Zeit in das Heiligtum hineingeht innerhalb des Vorhangs, vor die Deckplatte, die auf der Lade ist, damit er nicht stirbt (3. Mose 16.2)

185.              Das Gebot des Tempeldienstes am Jom Kippur

 

Auf diese Weise soll Aaron ins Heiligtum hineingehen (...) (3. Mose 16.3)

186.              Keine Opfer ausserhalb des Tempelhofes zu schächten

 

Jedermann aus dem Haus Irsael, der einen Stier oder ein Schaf oder eine Ziege im Lager schlachtet oder der ausserhalb des lagers schlactet und es nicht an den Eingang des Zeltes der Begugnung gebracht hat, um es dem Herrn als Opfergabe darzubringen vor der Wohnung des Herrn, diesem Mann soll es als blut zugerechtet werden. (3. Mose 17.3)

187.              Das Gebot, das Blut eines geschächteten Tieres zu bedecken

 

(...) soll ihr Blut ausfliessen lassen und es mit Erde bedecken (3. Mose 17.13)

188.              Die Vorschriften über verbotene geschlechtliche Beziehungen

 

Niemand von euch soll sich irgendeinem seiner Blutsverwandten nähern, um die Blösse aufzudecken (3. Mose 18.6)

189.              Das Verbot, die Blösse des Vaters aufzudecken

 

Die Blösse deines Vaters (...) (3. Mose 18.7)

190.              Das Verbot, die Blösse der Mutter aufzudecken

 

(...) und die deiner Mutter sollst du nicht aufdecken (3. Mose 18.7)

191.              Das Verbot, die Blösse der Frau des Vaters aufzudecken

 

Die Blösse der Frau deines Vaters sollst du nicht aufdecken; es ist die Blösse deines Vaters (3. Mose 18.8)

192.              Das Verbot die Blösse der Schwester aufzudecken

 

Die Blösse deiner Schwester, der Tochter deines Vaters oder der Tochter deiner Mutter, im Haus geboren oder draussen geboren - ihre Blösse sollst du nicht aufdecken (3. Mose 18.9)

193.              Das Verbot, die Blösse der Tochter des Sohns aufzudecken

 

Die Blösse der Tochter deines Sohnes (...) (3. Mose 18.10)

194.              Das Verbot die Blösse der Tochter der Tochter aufzudecken

 

(...) oder der Tochter deiner Tochter - ihre Blsse sollst du nicht aufdecken denn es ist deine Blösse. (3. Mose 18.10)

195.              Das Verbot, die Blösse der Tochter aufzudecken

 

Dieses Gebot wird nicht ausdrücklich im Text erwähnt. Die jüdischen Ausleger haben es hinzugefügt, weil es aufgrund der Ableitung vom leichteren zum schwereren sowieso verboten ist.

196.              Das Verbot, die Blösse der Tochter der Frau des Vaters aufzudecken

 

Die Blösse der Tochter der Frau deines Vaters, von deinem Vater gezeugt - sie ist deine Schwester, ihr Blösse darfst du nicht aufdecken (3. Mose 18.11)

197.              Das Verbot, die Blösse der Schwester des Vaters aufzudecken

 

Die Blösse der Schwester deines Vaters sollst du nicht aufdecken; sie ist die Blutsverwandte deines Vaters (3. Mose 18.12)

198.              Das Verbot die Blösse der Schwester der Mutter aufzudecken

 

Die Blösse der Schwester deiner Mutter sollst du nicht aufdecken, denn sie ist die Blutsverwandte deiner Mutter. (3. Mose 18.13)

199.              Das Verbot, dem Bruder des Vaters beizuwohnen

 

Die Blösse des Bruders deines Vaters sollst du nicht aufdecken (...) (3. Mose 18.14)

200.              Das Verbot, der Frau des Bruders des Vaters beizuwohnen

 

(...) seiner Frau sollst du dich nicht nähern, sie ist deine Tante (3. Mose 18.14)

201.              Das Verbot, der Schwiegertochter beizuwohnen

 

Die Blösse deiner Schwiegertochter sollst du nicht aufdecken, sie ist die Frau deines Sohnes, ihre Blösse sollst du nicht aufdecken (3. Mose 18.15)

202.              Das Verbot der Frau des Bruders beizuwohnen

 

Die Blösse der Frau deiens Bruders sollst du nicht aufdecken; es ist die Blösse deines Bruders. (3. Mose 18.16)

203.              Das Verbot, der Frau und ihrer Tochter beizuwohnen

 

Die Blösse einer Frau und ihrer Tochter sollst du nicht aufdecke (...) (3. Mose 18.17)

204.              Das Verbot, die Blösse einer Frau und der Tochter ihres Sohnes           aufzudecken

 

(...) die Tochter ihres Sohnes (...) (3. Mose 18.17)

205.              Das Verbot, die Blösse einer Frau und der Tochter ihrer Tochter         aufzudecken

 

(...) und die Tochter ihrer Tochter sollst du nicht nehmen, um ihre blösse aufzudecken; sie sind deine Blutsverwandten: Es ist eine Schandtat (3. Mose 18.17)

206.              Das Verbot, einer Frau und ihrer Schwester beizuwohnen

 

Und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie eifersüchtig zu machen, indem du ihre Blösse neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben. (3. Mose 18.18)

207.              Das Verbot, einer menstruierenden Frau beizuwohnen

 

Und einer Frau in der Absonderung ihrer Unreinheit sollst du nicht nahen, um ihre blösse aufzudecken (3. Mose 18.19)

208.              Von unseren Kinder nicht dem Moloch zu geben

 

Und von deinen Nachkommen sollst du nicht einen hingeben, um sie dem Moloch durch das Feuer gehen zu lassen (3. Mose 18.21)

209.              Das Verbot, Männern beizuwohnen

 

Und bei einem Mann sollst du nicht liegen, wie man bei einer Frau liegt: Ein Gräuel ist es (3. Mose 18.22)

210.              Das Verbot von Geschlechtsverkehr mit Vieh

 

Und bei keinem Vieh sollst du liegen, sodass du dich an ihm unrein machst (3. Mose 18.23)

211.              Das Verbot des Geschlechtsverkehrs von Frauen mit Tieren

 

Und eine Frau soll sich nicht vor einem Vieh hinstellen, dam es sie begattet: es ist eine schändliche Befleckung (3. Mose 18.23)

 

Parascha K`doschim (3. Mose 19-20)

212.              Das Gebot der Ehrfurcht vor Vater und Mutter

 

Ihr sollt jeder seine Mutter und seinen Vater fürchten (...) (3. Mose 19.3)

213.              Sich nicht dem Götzendienst zuzuwenden

 

Ihr sollt euch nicht zu den Götzen wenden (...) (3. Mose 19.4)

214.              Keine Götzen herzustellen

 

(...) und gegossene Götter sollt ihr euch nicht machen (3. Mose 19.4)

215.              Das Verbot, übriggebliebenes Fleisch von Opfern zu essen

 

An dem Tag, an dem ihr es opfert, und am nächsten Tag soll es gegessen werden- Was aber bis zum dritten Tag übrig bleibt, soll mit Feuer verbrannt werden. (3. Mose 19.6)

216.              Das Gebot von Peah

 

(...) darfst du den Rand deines Feldes nicht vollständig abernten (...) (3. Mose 19.9)

217.              Die letzte Ecke seines Feldes nicht zu ernten

 

(...) darfst du den Rand deines Feldes nicht vollständig abernten (...) (3. Mose 19.9)

218.              Leket (Nachlese) für die Armen zurückzulassen

 

(...) und darfst keine Nachlese halten (3. Mose 19.10)

219.              Keine hinuntergefallenen Garben aufzulesen

 

und die abgefallenen Beeren deines Weinbergs sollst du nicht auflesen (...) (3. Mose 19.10)

220.              Einen Teil des Weingartens ungelesen zu lassen

 

(...) darfst du den Rand deines Feldes nicht vollständig abernten (...) (3. Mose 19.9)

221.              Das Verbot, einen Weingarten gänzlich zu lesen

 

Und in deinem Weinberg sollst du nicht nachlesen (...) (3. Mose 19.10)

222.              Hinuntergefallene Trauben den Armen zu lassen

 

Für die Elenden und Fremden sollst du sie lassen. (3. Mose 19.10)

223.              Das Verbot, hinuntergefallene Trauben in einem Weingarten      einzusammeln

 

Und in deinem Weinberg sollst du nicht nachlesen (...) (3. Mose 19.10)

224.              Nicht zu stehlen

 

Ihr sollt nicht stehlen (...) (3. Mose 19.11)

225.              Nicht zu leugnen, wenn sich Eigentum eines anderen in unserem          Besitz befindet

 

und ihr sollt nicht lügen und nicht betrügerisch handeln einer gegen den anderen. (3. Mose 19.11)

226.              beim Leugnen über Geldeswert keinen Schwur abzulegen

 

(...) und ihr sollt nicht lügen (...) (3. Mose 19.20)

227.              Das Verbot, falsch zu schwören

 

Und ihr sollt in meinem Namen nicht falsch schwören (...) (3. Mose 19.20)

 

228.              Den Besitz einer anderen Person nicht zurückzuhalten

 

Du sollst deinen Nächsten nicht unterdrücken (...) (3. Mose 19.13)

229.              nicht zu rauben

 

und du sollst ihn nicht berauben (...) (3. Mose 19.13)

230.              Den Lohn eines Arbeiters nicht verspätet zu bezahlen

 

(...) der Lohn eines Tagelöhners darf über Nacht nicht bis zum Morgen bei dir bleiben. (3. Mose 19.13)

231.              Keinen Israeliten (Tauben) zu verfluchen

 

Du sollst einem Tauben nicht fluchen (...) (3. Mose 19.14)

232.              Einen Blinden nicht zu Straucheln zu bringen

 

(...) und vor einen Blinden kein Hindernis legen (3. Mose 19.14)

233.              Im Gerichtsverfahren kein Unrecht zu tun

 

Ihr sollt im Gericht nicht Unrecht tun (...) (3. Mose 19.15)

234.              Vor Gericht keine der Parteien zu ehren

 

du sollst die Person des Geringen nicht bevorzugen und die Person des Grossen nicht ehren (3. Mose 19.15)

235.              Das Gebot, in Gerechtigkeit zu richten

 

In Gerechtigkeit sollst du deinen Nächsten richten. (3. Mose 19.15)

236.              Das Verbot, üble Nachrede zu verbreiten

 

Du sollst nicht als ein Verleumder unter deinen Volksgenossen umhergehen (3. Mose 19.16)

237.              Nicht beiseite zu stehen, wenn Blut vergossen wird

 

Du sollst nicht gegen das Blut deines Nächsten auftreten (3. Mose 19.16)

238.              Seine Brüder nicht zu beschämen

 

Du sollst deinen Bruder in deinem Herzen nicht hassen (3. Mose 19.17)

 

Der Hass im Herzen ist schlimmer als ein offen ausegtragener Hass. Beide sind verboten.

239.              Das Verbot sich zu rächen

 

Du sollst deinen Nächsten ernstlich zurechtweisen, damit du nicht seinetwegen Schuld trägst (3. Mose 19.17)

240.              Keinen Israeliten zu beschämen

 

Du sollst deinen Nächsten ernstlich zurechtweisen, damit du nicht seinetwegen Schuld trägst (3. Mose 19.17)

241.              Das Verbot, sich zu rächen

 

Du sollst dich nicht rächen (...) (3. Mose 19.18)

242.              Das Verbot, etwas nachzutragen

 

(...) und den Kindern deines Volkes nichts nachtragen (3. Mose 19.18)

243.              Das Gebot, Israeliten zu lieben

(...) und sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst (3. Mose 19.18)

244.              Das Verbot, Tier verschiedener Arten zu kreuzen

 

Dein Vieh von zweierlei Art sollst du sich nicht begatten lassen (3. Mose 19.18)

245.              Keine verschiedenen Saaten zusammen zu säen

 

(...) dein Feld sollst du nicht mit zweierlei Samen besäen (...) (3. Mose 19.19)

246.              Früchte eines Baums während seiner ersten drei Jahre nicht zu essen

 

Drei Jahre sollen sie euch als unbeschnitten gelten, sie dürfen nicht gegessen werden. (3. Mose 19.33)

247.              Das Gebot des Ertrags eines Baums im vierten Jahr

 

Im vierten Jahr sollen all ihre Früchte dem Hern eine heilige Festgabe sein. (3. Mose 19.24)

248.              Nicht in der Art eines Schlemmers oder Säufers zu essen oder zu         trinken

 

Ihr sollt Fleisch nicht zusammen mit Blut essen. (3. Mose 19.26)

249.              Nicht auf äussere Zeichen zu achten

 

Ihr sollt nicht Wahrsagerei noch Zauberei treiben (3. Mose 19.26)

250.              Das Verbot zu zaubern

 

(...) noch Zauberei treiben (3. Mose 19.26)

251.              Das Verbot, die Ecken des Haupthaars abzuscheren

 

Ihr sollt nicht den Rand eures Haupthaares rund scheren (3. Mose 19.27)

252.              Das Verbot, die Ecken des Bartes abzuscheren

 

(...) und den Rand deines Bartes sollst du nicht verderben. (3. Mose 19.27)

253.              Das Verbot, sich eine Schrift zu tätowieren

(...) und geätzte Schrift solt ihr an euch nicht machen. (3. Mose 19.28)

254.              Das Gebot der Ehrfurcht vor dem Heiligtum

 

(...) und mein Heiligtum sollt ihr fürchten (3. Mose 19.29)

255.              Das Verbot, sich als Medium zu betätigen

 

Ihr sollt euch nicht zu den Totengeistern (...) wenden (3. Mose 19.31)

256.              Sie nicht als Magier zu bestätigen

 

Ihr sollt euch nicht (...) zu den Wahrsagern wenden (3. Mose 19.31)

257.              Das Gebot, die Gelehrten zu ehren

 

Vor grauem Haar sollst du aufstehen und die Person eines Greises ehren (...) (3. Mose 19.32)

258.              Das Verbot, mit Mass und Gewicht zu schwindeln

 

Ihr sollt nicht Unrecht tun im Gericht, im Längenmass, im Gewicht und im Hohlmass. (3. Mose 19.35)

259.              Das Gebot, mit Waagen, Gewichten und Massen genau zu sein

 

Gerechte Waage, gerechte Gewichtssteine, gerechtes Eifa und gerechtes Hin sollt ihr haben. (3. Mose 19.36)

260.              Das Verbot, Vater oder Mutter zu verfluchen

 

Wenn irgendjemand seinem Vater oder seiner Mutter flucht, muss er getötet werden. (3. Mose 20.9)

261.              Die Todesstrafe durch Verbrennen

 

(...) man soll ihn und sie im Feuer verbrennen (3. Mose 20.14)

262.              Das Verbot, die Sitten der Heiden zu befolgen

 

Und ihr sollt nicht in den Ordnungen der Nationen leben, die ich vor euch vertreibe; denn alle diese Dinge haben sie getan, und sie sind ir zum Ekel geworen. (3. Mose 20.23)

 

Parascha Emor (3. Mose 21-24)

263.              Die Gesetze über die Unreinheit der Priester

 

"Keiner von euch darf sich an einer Leiche unrein machen unter den Volksgenossen" (3. Mose 21.1)

264.              Die Verunreinigung der Priester für Verwandte

 

Ausser an seiner Blutsverwandschaft, die ihm nahesteht (...) (3. Mose 21.3)

265.              Das Warten eines Priesters, der ein rituelles Bade genommen hat, auf             den Sonnenuntergang

 

Sie sollen ihrem Gott heilig sein, und den Namen ihres Gottes sollen sie nicht enweihen (3. Mose 21.6)

266.              Ein Priester darf keine ausschweifende Frau heiraten

 

Eine Hure (...) sollen sie nicht zur Frau nehmen (3. Mose 21.7)

267.              Ein Priester darf keine entweihte Frau heiraten

 

(...) eine entehrte sollen sie nicht zur Frau nehmen (3. Mose 21.7)

268.              Ein Priester darf keine geschiedene Frau heiraten

 

(...) und eine vom Mann versossene Frau sollen sie nicht nehmen (3. Mose 21.7)

269.              Das Gebot der Heiligung der Nachkommen Aharons

 

Und du sollst ihn für heilig achten, denn das Brot deines Gottes bringt er dar. (3. Mose 21.8)

270.              Das Verbot für den Hohepriester, das Zelt eines Toten zu betreten

 

Und er soll zu keiner Leiche kommen (3. Mose 21.11)

271.              Ein Hohepriester darf sich nicht an einem Toten verunreinigen

 

(...) um seines Vaters und um seiner Mutter willen soll er sich nicht unrein machen (3. Mose 21.11)

272.              Der Hohepriester soll eine Jungfrau heiraten

 

Und er soll eine Frau in ihrer Jungfrauschaft nehmen (3. Mose 21.13)

273.              Ein Hohepriester darf keine Witwe heiraten

 

Eine Witwe und eine Verstossene und eine Entehrte, eine Hure, diese soll er nicht nehmen (3. Mose 21.14)

274.              Ein Hohepriester darf nicht mit einer Witwe schlafen

 

Und er soll seinen Samen nicht entweihen unter seinen Volksgenossen (3. Mose 21.15)

275.              Ein Priester mit einem Leibesfehler darf keinen Tempeldienst   verrichten

 

Jemand von deinen Nachkommen bei ihren Generationen, an dem ein Makel ist, darf nicht herannahen, um das Brot seines Gottes darzubringen (3. Mose 21.17)

276.              Ein Priester mit einem vorübergehenden Leibesfehler darf keinen       Tempeldienst verrichten

 

Jemand von deinen Nachkommen bei ihren Generationen, an dem ein Makel ist, darf nicht herannahen, um das Brot seines Gottes darzubringen (3. Mose 21.17)

 

277.              Ein Priester mit einem Leibesfehler darf den Tempel nicht betreten

 

Nur zum Vorhang soller nicht kommen, und an den Alter soll er nicht herantreten (3. Mose 2.23)

278.              Ein unreiner Priester darf keinen Tempeldienst verrichten (Gebot der Ehrfurcht der Priester)

 

Rede zu Aaron und seinen Söhnen, dass sie sich enthalten von den heiligen Dingen der Söhne iIsraels, die sie mir heiligen, und meinen Namen nicht entweihen (3. Mose 22.2)

279.              Ein unreiner Priester darf keine Hebe essen

 

Jedermann von den Nachkommen Aarons, der aussätzig ist oder an Schleimfluss leidt, soll nicht von den heiligen Dingen essen, bis er rein ist. (3. Mose 22.4)

280.              Ein Laie darf keine Trumah essen

 

Und kein Fremder darf Heiliges essen. (3. Mose 22.10)

281.              Ein permanenter und ein temporärer hebräischer Knecht eines            Priesters dürfen keine Trumah essen

 

Der Beisasse (...) dürfen nicht Heilige essen (3. Mose 22.10)

282.              Ein Unbeschnittener darf keine Trumah essen

 

(...) der Tagelöhner eines Priestes dürfen nicht Heilige essen. (3. Mose 22.10)

283.              Eine entweihte Frau darf keine heilige Nahrung essen

 

Und wenn die Tochter eines Priester die Frau eines fremden Mannes wird, darf sie nicht von dem Hebopfer der heiligen Dinge essen (3. Mose 22.12)

284.              Kein Tewel (Ertrag, von denen Trumah und Zehnte nicht abgesondert             wurde) zu essen

 

Und man darf die heiligen Dine der Söhne Israel nicht entweihen, die sie dem Heern abheben (3. Mose 22.15)

285.              Das Verbot, gebrechliche Tiere als Opfer zu weihen

 

Alles, woran ein Makel ist, dürft ihr nicht darbringen, denn es wird nicht zum Wohlgefallen für euch sein (3. Mose 22.20)

286.              Ein Tieropfer soll heil sein

 

(...) ohne Fehler solle es sein, zum Wohlgefallen (3. Mose 22.21)

287.              Geweihten Tieren kein Gebrechen zuzufügen

 

Keinerlei Makel darf an ihm sein (3. Mose 22.21)

288.              Kein Blut von gebrechlichen Tieren auf dem Altar zu verspritzen

 

Ein blindes oder verletztes oder verstümmeltes Tier oder eines, das eine Warze oder die Krätze oder die Flechte hat, diese fürt ihr dem Herrn nicht darbringen (3. Mose 22.22)

 

289.              Ein gebrechliches Tier nicht als Opfer zu schächten

 

Ein blindes oder verletztes oder verstümmeltes Tier oder eines, das eine Warze oder die Krätze oder die Flechte hat, diese fürt ihr dem Herrn nicht darbringen (3. Mose 22.22)

290.              Die Emurim von gebrechlichen Tieren nicht in Feuer aufgehen zu         lassen

 

(...) und ihr sollt dem Herrn keine Feueropfer davon auf dem Altar geben. (3. Mose 22.22)

291.              Nicht zu kastrieren

 

(...) und in eurem Land sollt ihr so etwas nicht tun (3. Moe 22.25)

292.              Ein fehlerhaftes Opfer, das von Nichtjuden erhalten wurde, nicht          darzubringen

 

Und aus der Hand eines Ausländers dürft ihr nichts von diesen Tieren kaufen und davon die Speise eures Gottes darbringen (3. Mose 22.25)

293.              Ein geopfertes Tier muss mindestens acht Tage alt sein

 

Wenn ein Stier oder ein Schaft oder eine Ziege geboren wird, dann soll es sieben Tage unter seiner Mutter sein. Und vom achten Tag an und weiterhin wird es als wohlgefällig betrachtet werden zur Opfergabe eines Feueropfers für den Herrn (3. Mose 22.27)

294.              Das Verbot ein Tier und sein Junges an einem Tag zu schächten.

 

Und ein Rind oder ein Schaf, es selbst und sein Junges dürft ihr nicht an einem Tag schlachten. (3. Mose 22.28)

295.              Den göttlichen Namen nicht zu entweihen

 

Und ihr sollt meinen heiligen Namen nicht entweihen (...) (3. Mose 22.32)

296.              Das Gebot der Heiligung des göttichen Namens

 

(...) damit ich geheiligt werde (3. Mose 22.32)

297.              Das Gebot, am ersten Tag Pessach zu ruhen

 

Am ersten Tag soll für euch eine heilige Versammlung sein (3. Mose 23.7)

298.              Das Verbot, am ersten Tag Pessach Arbeit zu verrichten

 

(...) keinerlei Dienstarbeit dürft ihr tun (3. Mose 23.7)

299.              An allen sieben Tagen des Pessach ein Mussaf- Opfer zu bringen

 

Un dihr sollt dem Herrn sieben Tage lang ein Feueropfer darbringen (3. Mose 23.8)

300.              Das Gebot der Ruhe am siebten Tag Pessach

 

Am siebten Tag ist eine heilige Versammlung (3. Mose 23.8)

301.              Das Verbot, am siebten Tag von Pessach Arbeit zu verrichten

 

(...) keinerlei Dienstarbeit dürft ihr tun (3. Mose 23.8)

302.              Das Gebot des Omer- Opfers am zweiten Tag Pessach

 

Und er soll die Garbe vor dem Herrn schwingen zum Wohlgefallen für euch; am andern Tag nach dem Shabbat soll der Priester sie schwingen (3. Mose 23.11)

303.              Nicht vom neuen Getreide zu essen, bevor der 16. Nissan zu Ende         gegangen ist

 

Und Brot und geröstete Körner und Jungkorn dürft ihr nicht essen bis zu ebendiesem Tag, bis ihr die Opfergabe eures Gottes gebracht habt. (3. Mose 23.14)

304.              Bis zum Ende des 16. Nissan kein geröstetes Korn von der neuen          Ernte zu essen

 

Und Brot und geröstete Körner und Jungkorn dürft ihr nicht essen bis zu ebendiesem Tag, bis ihr die Opfergabe eures Gottes gebracht habt. (3. Mose 23.14)

 

305.              Bis zum Ende des 16. Nissan kein frisches Korn der neuen Ernte zu     essen

 

Und Brot und geröstete Körner und Jungkorn dürft ihr nicht essen bis zu ebendiesem Tag, bis ihr die Opfergabe eures Gottes gebracht habt. (3. Mose 23.14)

306.              49 Tage ab dem Tag der Darbringung des Omer zu zählen

 

Es sollen sieben volle Wochen sein. Bis zum anderen Tag nach dem siebten Sabbat sollt ihr fünfzig Tage zählen. (3. Mose 23.15-16)

307.              Das Speiseopfer vom neuen Weizen am Schawuot

 

Dann sollt ihr dem Herrn ein neues Speisopfer darbringen (3. Mose 23.16)

308.              Am Schawuot von Arbeit zu ruhen

 

(...) eine heilige Versamlung soll euch sein (3. Mose 23.21)

309.              Das Arbeitsverbot am Schawuot-Fest

 

keinerlei Dienstarbeit dürft ihr tun (3. Mose 23.21)

310.              Die Arbeitsruhe am Rosch ha-Schanah

 

Im siebten Monat, am Ersten des MOnats, soll euch Ruhe sein (3. Mose 23.24)

311.              Das Arbeitsverbot am rosch ha-Schanah

Keinerlei Dienstarbeit dürft ihr tun (3. Mose 23.25)

312.              Das Gebot des Mussaf- Opfers am Rosch ha-Schanah

 

Und ihr sollt dem Herrn ein Feueropfer darbringen (3. Mose 23.25)

313.              Das Fasten am Jom Kippur

 

(...) und ihr sollt euch demütigen (3. Mose 23.27)

314.              Das Gebot des Mussaf- Opfers am Jom Kippur

 

(....) und sollt dem Herrn ein Feueropfer darbringen (3. Mose 23.27)

315.              Das Verbot, am Jom Kippur Arbeit zu verrichten

 

Und keinerlei Arbeit dürft ihr tun an debendiesem Tag (3. Mose 23.28)

316.              Das Verbot, am Jom Kippur zu essen oder zu trinken

 

Denn jede Persn, die sich nicht demütigt an ebendiesem Tag, die soll ausgerottet werden aus ihren Völkern (3. Mose 23.29)

317.              Das Gebot der Arbeitsruhe am Jom Kippur

 

Keinerlei Arbeit dürft ihr tun (3. Mose 23.31-32)

318.              Das Gebot der Arbeitsruhe am ersten Sukkot

 

Am ersten Tag soll eine heilige Versammlung sein (3. Mose 23.35)

319.              Am ersten Tag Sukkot keine Arbeit zu verrichten

 

Keinerlei Dienstarbeit dürft ihr verrichten (3. Mose 23.35)

320.              Das Gebot des Mussaf- Opfers am Sukkot

 

Sieben Tage sollt ihr dem Herrn ein Feueropfer darbringen (3. Mose 23.36)

321.              Das Gebot der Arbeitsruhe am achten Tag Sukkot

 

Am achten Tag soll für euch eine heilige Versammlung sein (3. Mose 23.36)

322.              Das Gebot des Mussaf Opfers am achten Tag Sukkot

 

und ihr sollt dem Herrn ein Feueropfer darbringen (3. Mose 23.36)

323.              Das Arbeitsverbot am achten Tag Sukkot

 

(...) keinerlei Dienstarbeit dürft ihr tun (3. Mose 23.36)

324.              Das Gebot des Lulaw

 

Und ihr sollt euch am ersten Tag prächtige Baumfrüchte nehmen, Palmwedel und Zweige von dicht belaubten Bäumen und von Bachpappeln und sollt euch vor dem Herrn, eurem Gott, sieben Tage freuen. (3. Mose 23.40)

325.              Das Gebot, in der Sukkah zu wohnen

 

In Laubhütten sollt ihr wohnen sieben Tage (3. Mose 23.42)

Parascha B`har (3. Mose 25-26.2)

326.              Das Verbot, im Schmittah Jahr den Boden zu bearbeiten

 

Dein Feld sollst du nicht besäen (3. Mose 25.4)

327.              Das Verbot im Schmittah Jahr Bäume zu bearbeiten

 

(...) deinen Weinberg nicht beschneiden (3. Mose 25.4)

328.              Das Verbot den Wildwuchs des Schmittah jahres zu ernten

 

(...) den Nachwuchs deiner Ernte sollst du nicht abschneiden (3. Mose 25.5)

329.              Die Baumfrüchte im Schmittah- Jahr nicht zu pflücken

 

(...) und die Trauben deines unbeschnittenen Weinstocks sollst du nicht abschneiden. (3. Mose 25.5)

330.              Das Gebot, die Jahre bis zum Jobel-Jahr zu zählen

 

Und du sollst dir sieben Sabbatjahre zählen, siebenmal sieben Jahre, sodass die Tage von sieen Sabatjahren dir 49 Jahre ausmachen. (3. Mose 25.8)

331.              Das Schoafar- Blasen am Jom Kippur des Jobel-Jahres

 

Und du sollst im siebten Monat, am Zehnten des Monats, ein Lärmhorn erschallen lassen (3. Mose 25.9)

332.              Die Heiligung des Jobel-Jahres

 

Und ihr sollt das Jahr des fünfzigsten Jahres heiligen, und sollt im Land Freilassung für all seine Bewohner ausrufen (3. Mose 25.10)

333.              Das Verbot, im Jobel-Jahr den Boden zu bearbeiten

 

Ihr dürft nich säen (3. Mose 25.11)

334.              Das Verbot, den wild gewachsenen Ertrag im Jobel- Jahr zu ernten

 

(...) und seinen Nachwuchs nicht ernten (3. Mose 25.11)

335.              Das Verbot, im Jobel-Jahr Baumfrüchte einzusammeln

 

(...) und seine unbeschnittenen Weinstöcke nicht abernten (3. Mose 25.11)

336.              Das Gebot, im Handel Recht zu üben

 

Und wenn ihr etwas verkauft- sei es ein Verkauf an deinen Nächsten oder ein Kaufen aus der Hand deines Nächsten -, dann sollt ihr euch nicht gegenseitig übervorteilen. (3. Mose 25.14)

337.              Das Verbot des Betrugs im Handel

 

Und wenn ihr etwas verkauft- sei es ein Verkauf an deinen Nächsten oder ein Kaufen aus der Hand deines Nächsten -, dann sollt ihr euch nicht gegenseitig übervorteilen. (3. Mose 25.14)

338.              Das Verbot der Unterdrückung mit Worten

 

Und so soll keiner von euch seinen Nächsten übervorteilen (3. Mose 25.17)

339.              Das Verbot, Boden im Land Israel auf ewig zu verkaufen

 

Und das Land soll nicht endgültig verkauft werden (3. Mose 25.23)

340.              Das Gebot, im Jobel- Jahr Land den ursprünglichen Besitzern     zurückzugeben

 

Und im ganzen Land eures Eigentums sollt ihr für das Land Loskauf gestatten (3. Mose 25.24)

341.              Die Auslösung von Häusern in einer von Mauern umgebenen Stadt

 

Und wenn jemand ein Wohnhaus in einer ummauerten Stadt verkauft, soll sein Lösungsrecht bestehen,bis zum Ende des Jahres sines Verkaufs; eine bestimmte Zeit soll sein Lösungsrecht bestehen (3. Mose 25.29)

342.              Das offene Land um die Städte der Leviten nicht zu verändern

 

Aber das Feld des Weideplatzes ihrer Städte darf nicht verkauft werden, denn es gehört ihnen als ewiges Eigentum (3. Mose 25.34)

343.              Das Zinsverbot

 

Du sollst nicht Zins von ihm nehmen (3. Mose 25.36)

344.              Einen hebräischen Knecht nicht wie einen heidnischen Sklaven arbeiten zu lassen

 

Und wenn dein Bruder bei dir verarmt und sich dir verkauft, sollst du ihn nicht Sklavendienst tun lassen. (3. Mose 25.39)

345.              Das Verbot einen hebräischen Knecht am Sklavenverkaufsstand zu       verkaufen

 

Denn sie sind meine Knechte, die ich aus dem Land Ägypten heruasgeführt habe. Sie sollen nciht verkauft werden, wie man Sklaven verkauft. (3. Mose 25.42)

346.              Das Verbot, einem hebräischen Knecht harte Arbeit aufzugeben

 

Du sollst nicht mit Gewalt über ihn herrschen (...) (3. Mose 25.43)

347.              Das Gebot, einen heidnischen Sklaven für immer zu behalten

 

Diese mögt ihr für ewig dienen lassen (3. Mose 25.46)

348.              Nicht zuzulassen, dass ein Heide einem hebräischen Knecht harte        Arbeit aufgibt

 

Er darf vor deinen Augen nicht mit Gewalt über ihn herrschen (3. Mose 25.53)

349.              Das Verbot, sich auf einem Stein mit Bildwerk niederzuwerfen

 

Ihr sollt euch keine Götzen machen und ein Götterbild und einen Gedenkstein sollt ihr nicht aufrichten, und keinen Stein mit Bildwerk sollt ihr in eurem Land hinstellen, um euch davor anbetend nierzuwerfen; denn ich bin der Herr euer Gott. (3. Mose 26.1)

 

Parascha B`chukotai (3. Mose 26.3 - 27.34)

350.              Das Gebot der Schätzungen

 

Wenn jemand ein besonderes Gelübde leistet, dann sollen die Personen für den Herrn nach folgender Schätzung berechnet werden (3. Mose 27.2)

351.              Das Verbot als Opfer geweihte Tiere zu vertauschen

 

"Man soll es nicht auswechseln und nicht vertauschen, ein gutes gegen ein schlechtes oder ein schlechtes gegen ein gutes." (3. Mose 27.10)

352.              Dass bei einem Eintausch beide Tiere geweiht sind

 

"(...) Und wenn man dennoch Vieh gegen Vieh vertauscht, dann soll alles, was man dem Herrn davon gibt, heilig sein." (3. Mose 27.10)

353.              Das Gesetz der Schätzungen von Tieren

 

"Wenn es aber irgendein unreines Vieh ist, von dem man dem Herrn keine Opfergabe darbringt, dann soll man das Vieh vor den Priester stellen, und der Priester soll es schätzen." (3. Mose 27.11-12)

354.              Die Vorschriften über den Schätzwert von Häusern

 

"Und wenn jemand sein Haus als etwas Heiliges für den Herrn heiligt, dann soll es der Priester schätzen, ob es gut oder schlecht ist." (3. Mose 27.14)

355.              Die Vorschriften über die Schätzwerte von Feldern

 

"Und wenn jemand vom Feld seines Eigentums dem Herrn etwas heiligt, dann soll die Schätzung nach dem Verhältnis seiner Aussat sein: ein Homer Gerste Aussaat für fünfzig Scheckel Silber." (3. Mose 27.16)

356.              Geweihte Tiere nicht von einer Art Opfer zu einer anderen zu    verändern

 

Nur das Erstgeborene unter dem Vieh, das als Erstgeburt dem Herrn gehört, das soll kein Mensch heiligen. (3. Mose 27.25)

357.              Die Vorschriften über das Banngelöbnis

 

"Jedoch alles Gebannte, das jemand für den Herrn mit dem Bann belegt (...)(3. Mose 27.28)

358.              Gebanntes Land nicht zu verkaufen

 

"(...) von allem, was ihm gehört, von Mensch oder Vieh oder vom Feld seines Eigentums, das darf nicht verkauft und nicht eingelöst werden." (3. Mose 27.28)

359.              Ein gebanntes Feld darf nicht ausgelöst werden

 

"(...) von allem, was ihm gehört, von Mensch oder Vieh oder vom Feld seines Eigentums, das darf nicht verkauft und nicht eingelöst werden." (3. Mose 27.28)

360.              Das Gebot des Zehnten vom Vieh

 

"Und der ganze Zehnte von Rindern und Schafen, von allem, was unter dem Stab vorüberzieht, das Zehnte soll für den Herrn heilig sein." (3. Mose 27.32)

361.              Den Zehnten von Tieren nicht zu verkaufen

 

"Man soll nicht untersuchen, ob es gut oder schlecht ist, und darf es nicht vertauschen." (3. Mose 27.33)

 

Parascha Nasso (4. Mose 4.21 - 7.89)

362.              die Unreinen aus dem Lager der Schchinah zu schicken

 

"Befiehl den Söhnen Israel, dass sie alle Aussätzigen und alle, die an einem Ausfluss leiden, und alle durch ein Leiden Verunreinigten aus dem Lager schicken!" (4. Mose 5.2)

363.              Ein Unreiner darf das Heiligtum nicht betreten

 

"(...) damit sie nicht ihr Lager unrein machen, in deren Mitte ich wohne." (4. Mose 5.3)

364.              Das Gebot des Sündenbekenntnisses

 

"(...) dann sollen sie ihre Sünden bekennen, die sie getan haben" (4. Mose 5.6)

365.              Die Sotah (des Ehebruchs verdächtiges Frau)

 

"Wenn die Frau irgendeines Mannes auf Abwege gerät und Untreue gegen ihn begeht (...)" (4. Mose 5.12)

366.              Kein Öl auf das Speiseopfer einer Sotah zu geben

 

"(...) er soll kein Öl darauf giessen und keinen Weihrauch darauf leben; denn es ist ein Speisopfer der Eifersucht (...)" (4. Mose 5.15)

367.              Keinen Weihrauch in das Speiseopfer einer Sotah zu geben

 

(...) und keinen Weihrauch darauf legen (...) (4. Mose 5.15)

368.              Ein Nasiräer darf keinen Wein trinken

 

"(...) dann soll er sich des Weins und des Rauschtranks enthalten" (4. Mose 6.3)

 

369.              Ein Nasiräer darf keine Trauben essen

 

(...) und auch keine Trauben (...) (4. Mose 6.3)

370.              Ein Nasiräer darf keine Rosinen essen

 

(...) frische oder getrocknete, soll er essen (4. Mose 6.4)

371.              Ein Nasiräer darf keine Traubenkerne essen

 

(...) von den Kernen (...) (4. Mose 6.4)

372.              Ein Nasiräer darf keine Traubenhülsen essen

 

(...) bis zu den Schalen, nicht essen. (4. Mose 6.4)

373.              Ein Nasiräer darf sein Haar nicht schweren

 

Alle Tage des Gelübdes seiner Weihe soll kein Schermesser über sein Haupt kommen. (4. Mose 6.5)

374.              Der Nasiräer muss sein Haar wachsen lassen

 

(...) er soll das Haar seines Hauptes frei wachsen lassen. (4. Mose 6.6)

 

375.              Ein Nasiräer darf das Zelt eines Toten nicht betreten

 

Alle Tage, die er sich dem Herrn geweiht hat, soll er sich keiner Leiche nähern. (4. Mose 6.6)

376.              Ein Nasiräer darf sich nicht an einem Toten verunreinigen

 

Wegen seines Vaters und wegen seiner Mutter, wegen seines Bruders und wegen seiner Schwester, auch ihretwegen soller sich nicht unrein machen. (4. Mose 6.7)

377.              Das Gebot des Rasierens des Nasiräers und das Darbringen seiner       Opfer

 

An dem Tag, an dem die Tage seiner Weihe erfüllt sind (...) (4. Mose 6.13)

378.              Das Gebot des täglichen Priestersegens

 

Rede zu Aaron und seinen Söhnen und sprich: So sollt ihr die Söhne Israels segenen! Sprecht zu ihnen: (4. Mose 6.23)

379.              Das Gebot, dass Priester die Bundeslade auf den Schultern tragen

 

(...) auf der Schulter trugen sie es (...) (4. Mose 7.9)

 

Parascha B`ha`alotcha (4. Mose 8-12)

380.              Das Gebot des zweiten Pessach am vierzehnten Ijar

 

Im zweiten Monat, am vierzehnten Tag, zwischen den zwei Abenden, sollen sie es feiern (...) (4. Mose 9.11)

381.              Das zweite Pessach-Opfer muss mit Mazzah und Bitterkräuter   gegessen werden


(...) mit ungesuertem Brot und bitteren Kräutern sollen sie es essen (...) (4. Mose 9.11)

382.              Nichts vom Fleisch des zweiten Pessach- Opfers übriglassen

 

(...) sie sollen nichts davon übrig lassen bis zum Morgen (...) (4. Mose 9.12)

383.              Keinen Knochen des zweiten Pessach- Opfers zu zerbrechen

 

(...) und sollen kein Bein an ihm zerbrechen (...) (4. Mose 9.12)

384.              Das Trompetenblasen im Heiligtum und im Krieg

 

Und wenn ihr in euerem Land in den Kampf zieht gegen den Bedränger, der euch bedrängt, dann sollt ihr mit den Trompeten das Lärmsignal geben (4. Mose 10.9)

 

Parascha Sch`lach-L`cha (4. Mose 13-15)

385.              Das Gebot, Challah abzusondern

 

Als Erstling eures Schrotmehls sollt ihr einen Kuchen als Hebopfer abheben (4. Mose 15.20)

386.              Das Gebot der Zizit

 

Rede zu den Söhnen Israel und sage zu ihnen, dass sie sich eine Quaste an den Zipfel ihrer Oberkleider machen sollen für alle ihre künftigen Generationen und dass sie an die Quaste des Zipfels eine Schnur aus violettem Purpur setzen sollen. (4. Mose 15.38)

387.              Nicht dem Gedanken des Herzens und dem Blick der Augen        nachgehen

 

(...) und ihr sollt nicht eurem Herzen und euren Augen nachfolgen, deren Gelüsten ihr nachhurt (...) (4. Mose 20.39)

Parascha Korach (4. Mose 16-18)

388.              Das Gebot, das Heiligtum zu hüten

 

Und sie sollen sich dir anschliessen und den Dienst am Zelt der Begegnung verrichten nach aller Arbeit für das Zelt (4. Mose 18.4)

389.              Priester sollen nicht den Dienst der Leviten und Leviten nicht den        Dienst der Priester verrichten

 

??? ==> Nummeri 4,19 und Nummeri 18.3

390.              Ein Laie darf im Heiligtum keinen Dienst verrichten

 

(...) aber ein Fremder darf euch nicht nahekommen. (4. Mose 18.4)

391.              Die Bewachung des Heiligtums nicht zu unterbrechen

 

Und ihr sollt den Dienst am Heiligtum und den Dienst am Altar verrichten. (4. Mose 18.5)

392.              Das Gebot der Auslösung eines erstgeborenen Menschen

 

nur sollst du unbedingt den Erstgeborenen vom Menschen auslösen (4. Mose 18.15)

393.              Das Erstgeborene von reinem Vieh nicht auszulösen

 

(...) und auch das Erstgeborene vom unreinn Vieh sollst du auslösen (4. Mose 18.15)

394.              Das Gebot des Dienstes der Leviten im Heiligtum

 

(...) die Leviten sollen vielmehr die Arbeit am Zelt der Begegnung verrichten (...) (4. Mose 18.23

395.              Das Gebot des Ersten Zehnten

 

(...) denn den Zehnten der Söhne Israel, den sie dem Herrn als Hebopfer abheben, habe ich den Leviten zum Erbteil gegeben (...) (4. Mose 18.24)

396.              Das Gebot der Leviten, einen Zehnten des Zehnten abzusondern

 

Und zu den Leviten sollst du regen und zu ihnen sagen: Wenn ihr von den Söhnen Israel den Zehnten nehmt, den ich euch von ihnen als euren Erbteil gegeben habe, dann sollt ihr davon ein Hebopfer für den Herrn abheben. (4. Mose 18.26)

 

Parascha Chukat (4. Mose 19-22.1)

397.              Das Gebot der roten Kuh

 

Rede zu den Söhnen Israel, dass sie dir eine rote junge Kuh bringen, ohne Fehler, an der kein Makel ist, auf die noch kein Joch gekommen ist (...) (4. Mose 19.2)

398.              Das Gebot der Unreinheit durch Tote

 

Jeder, der in das Zelt geht, und jeder, der in dem Zelt ist, wird sieben Tage unrein sein (4. Mose 19.14)

399.              Das Gebot des Reinigungswassers

 

Und wer das Wasser der Reinigung sprengt (...) (4.Mose 19.21)

Parascha Pinchas (4. Mose 25.10-30.1)

400.              Das Gebot der Erbschaftsgesetze

 

Wenn ein Mann stirbt und keinen Sohn hat, dann sollt ihr sein Erbteil auf seine Tochter übergehen lassen. (4. Mose 27.8)

401.              Das Gebot der ständigen Opfer

 

(...) zwei einjährige Lämmer ohne Fehler, täglich als regelmässiges Brandopfer. Das eine Lamm sollst du am Morgen bereiten, nd das zweite Lamm sollst du zwischen den zwei Abenden bereiten (3. Mose 28.3-4)

402.              Das Gebot des Mussaf- Opfers von Schabbat

 

Und am Sabbattag zwei einjährige Lämmer ohne Fehler und als Speisopfer zwei Zehntel Weizengriess, gement mit Öl, und das dazugehörige Trankopfer. (4. Mose 28.9)

403.              Das Gebot des Mussaf Opfers an jedem Neumondstag

 

Und am Anfang eurer Monate sollt ihr dem Herrn ein Brandopfer darbringen: zwei Jungstiere und einen Widder, sieben einjährige Lämmer ohen Fehler. (3. Mose 28.11-12)

404.              Das Gebot des Mussaf- Opfers am Schawout

 

Und am Tag der Erstlinge (...) Und ihr sollt ein Brandopfer darbringen zum wohlgefälligen Geruch für den herrn: zwei Jungstiere, einen Widder, sieben einjährige Lämmer, und das dazugehörige Speiseopfer, Weizengriess, gemengt mit Öl (...) (4. Mose 28.26-27)

405.              Das Gebot des Schofars am Rosch ha-Schanah

 

Und im siebten Monat, am Ersten des Monats, sollt ihr eine heilige Versammlung halten; keinerlei Dienstarbeit sollt ihr tun; ein Tag des Hornblasens soll es für euch sein. (4. Mose 28.29)

Parascha Mattot (4. Mose 30.2 - 32.42)

406.              Das Gesetz über die Aufhebung von Gelübden

 

Wenn ein Mann dem Herrn ein Gelübde ablegt oder einen Eid schwört, ein Enthaltungsgelübde auf seine Seele zu nehmen, dann soll er sein Wort nicht brechen; (4. Mose 30.3)

407.              Dass wir unser Wort in Gelübden nicht brechen dürfen

 

nach allem, was aus seinem Mund hervorgegangen ist, soll er tun. (4. Mose 30.3)

Parascha Mass`e (4. Mose 33-36)

408.              Den Leviten Wohnstädte zu geben

 

Befiehl den Sohnen Israel, dass sie von ihrem Erbbesitz den Leviten Städte zum Wohnen geben! (4. Mose 35.2)

409.              Einen Sünder nicht hinzurichten, bevor er vor Gericht gestanden ist

 

Und die Städte sollen euch als Zuflucht vor dem Rächer dienen, damit der Totschläger nicht stirbt, bis er angesichts er Gemeinde vor Gericht gestanden hat. (4. Mose 35.12)

410.              Das Gebot, dass das Gericht einen Totschläger in eine       Zufluchtsstadt schicken muss

 

Und die Gemeinde soll den Totschläger aus der Hand des Bluträchers retten, und die Gemeinde soll ihn in seine Zufluchtsstadt zurückbringen, in die er geflohen ist (...) (4. Mose 35.25)

411.              Ein Zeuge, der in einem Kapitalfall Zeugnis ablegt, darf nicht richten

 

Auf die Aussauge von Zeugen soll man den Mörder töten, aber ein einzelner Zeuge kann nicht gegen einen Menschen aussagen, dass er sterben muss (4. Mose 35.30)

412.              Kein Lösegeld zu nehmen, um einen Mörder vor seiner Hinrichtung    zu retten

 

Und ihr sollt kein Sühnegeld annehmen für das Leben eines Mörders, der schuldig ist zu sterben, sondern er soll unbedingt getötet werden. (4. Mose 35.31)

413.              Kein Lösegeld von einem zum Exil Verurteilten zu nehmen, um ihn      vom Exil zu befreien

 

Auch sollt ihr kein Sühnegeld annehmen für den in seine Zufluchtsstadt Geflohenen, sodass er vor dem Tod des Priesters zurückkehren könnte, um im Land zu wohnen. (4. Mose 35.32)

 

Parascha D`warim (5. Mose 1-3.22)

414.              Keinen in den Gesetzen der Torah nicht Belehrten als Richter    einzusetzen

 

"Ihr solt im Gericht nicht die Person ansehen (...) (5. Mose 1.17)

415.              Der bei einem Prozess präsidierende Richter soll sich vor einem         Bösewicht nicht fürchten

 

"Ihr sollt euch vor niemandem fürchten (...)" (5. Mose 1.17)

 

Parascha Wa- Etchanan (5. Mose 3.23- 7.11)

416.              Nicht zu begehren, was unseren israelitischen Brüdern gehört

 

"Und du sollst dich nicht gelüsten lassen nach dem Haus deines Nächsten (...)" (5. Mose 5.21)

417.              Die Mizwah über die Einheit Gottes

 

"Höre Israel; Der Herr ist unser Gott, der Herr allein!" (5. Mose 6.4)

418.              Das Gebot, Gott zu lieben

 

"Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft." (5. Mose 6.5)

419.              Das Gebot des Torahstudiums

 

"Und du sollst sie deinen Kindern einschärten (...)" (5. Mose 6.7)

420.              Das Gebot das Schma jeden Morgen und Abend zu rezitieren

 

"(...) und du sollst davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du au f dem Weg ehst, wenn du dich inlegst und wenn du aufstehst."

421.              Das Gebot der Tefillin der Hand

 

"Und du sollst sie als Zeichen auf deine Hand binden (...)" (5. Mose 6.8)

422.              Das Gebot der Tfillin des Hauptes

 

"und sie sollen als Merkzeichen zwischen deinen Augen sein (...)" (5. Mose 6.8)

423.              Das Gebot der Mesusah

 

"und du sollst sie auf die Pfosten deines Hauses und an dein Tore schreiben." (5. Mose 6.9)

424.              Einen wahren Propheten nicht zu sehr zu prüfen

 

"Ihr sollt den Herrn euren Gott nicht auf die Probe stellen, wie ihn in Massa auf die Probe gestellt habt. (...)" (5. Mose 6.16)

425.              Das Gebot die sieben Völker zu töten

 

"(...) dann sollst du unbedingt an ihnen den Bann vollstrecken (...)" (5. Mose 7.2)

426.              An Götzendienern keine Gnade zu üben

 

"Du sollst keinen Bund mit ihnen schliessen noch ihnen gnädig sein." (5. Mose 7.2)

427.              Keine ehelichen Bindungen mit Götzendienern einzugehen

 

"Du sollst dich nicht mit ihnen verschwägern." (5. Mose 7.3)

 

Parascha Ekew (5. Mose 7.12 - 11.25)

428.              Keinen Genuss an Verziehrungen von Götzen zu haben

 

"Du sollst nicht das Silber und das GOld, das an ihnen ist, begehren und es dir nehmen (...)" (5. Mose 7.25)

429.              Kein Gerät eines Götzen zu besitzen

 

"Und du sollst keinen Gräuel in dein Haus bringen (...)" (5. Mose 7.26)

430.              Die Mizwah des Segensspruchs über Nahrung

 

"(...) und du sollst den Herrn, deinen Gott, für das Gute Land preisen, das er dir geben hat." (5. Mose 8.10)

431.              Das Gebot, Proselyten zu lieben

 

"Auch ihr sollt den Fremden lieben; denn Fremde seid ihr im Land Ägypten gewesen." (5. Mose 10.19)

432.              Das Gebot, Gott zu fürchten

 

"Den Herrn, deinen Gott, sollst du fürchten (...)" (5. Mose 10.20)

433.              Das Gebot des Gebets

 

"(...) ihm sollst du dienen (...)" (5. Mose 10.20)

434.              Das Gebot, sich Torahgelehrte zuzugesellen und an ihnen zu haften

 

"(...) und ihm anhängen (...)" (5. Mose 10.20)

435.              Das Gebot, dass der, der einen Schwur ablegen muss, beim Namen       Gotte schwören soll

 

" (...) und bei seinem Namen sollst du schwören." (5. Mose 10.21)

 

Parascha R`eh (5. Mose 11.26 - 16.17)

436.              Das Gebot, einen Götzen und alles, was ihm dienlich ist, zu         zerstören

 

"Ihr sollt all die Stätten vollständig ausrotten, wo die Nationen die ihr vertreiben werdet, ihren Göttern gedient haben (...)" (5. Mose 12.2)

437.              Das Verbot, den geschriebenen Namen Gottes zu löschen

 

"Und ihr sollt ihren Namen von jener Stätte ausrotten. Den Herrn, euren Gott dürft ihr so nicht verehren." (5. Mose 12.4)

438.              Das Gebot, alle obligatorischen und freiwilligen Opfer am ersten          einzutreffenden Wallfahrtsfest darzubringen

 

"(...) Und dahin sollt ihr eure Brandopfer bringen und eure Schlachtopfer, euren Zehnten und das Hebopfer eurer Hand und eure Gelübde und eue Freiweiligen Gaben der Erstgeburten eurer Rinder und Schafe." (5. Mose 12.5-6)

439.              Das Verbot, Opfer ausserhalb des Heiligtums darzubringen

 

"Hüte dich, dass du ja nicht deine Brandopfer an jeder Stätte opferst, die du siehst!" (5. Mose 12.13)

440.              Das Gebot, alle Opfer im erwählten Tempel darzubringen und nicht     ausserhalb davon

 

"Sondern an der Stätte, die der Herr in einem deiner Stämme erwählen wird (...)" (5. Mose 12.14)

441.              Das Gebot der Einlösung von Opfern, die fehlerhaft geworden sind

 

"Doch magst du ganz nach Herzenslust schlachten und Fleisch essen in all deinen Toren nach dem Segen des Herrn, deines Gottes, den er dir gegeben hat." (5. Mose 12.15)

442.              Das Verbot den Zweiten Zehnten vom Korn ausserhalb Jerusalems zu             essen

 

"In deinen Toren darfst du nicht essen den Zehnten deines Getreides oder Mostes und deines Öles noch die Erstgeburten deiner Rinder und deiner Schafe noch irgendetwas von deinen Gelübden (...)" (5. Mose 12.17)

443.              Das Verbot, den Zweiten Zehnten vom Wein ausserhalb Jerusalems     zu essen

 

"In deinen Toren darfst du nicht essen den Zehnten deines Getreides oder Mostes und deines Öles noch die Erstgeburten deiner Rinder und deiner Schafe noch irgendetwas von deinen Gelübden (...)" (5. Mose 12.17)

444.              Das Verbot den Zweiten vom Öl ausserhalb Jerusalems zu essen

 

"In deinen Toren darfst du nicht essen den Zehnten deines Getreides oder Mostes und deines Öles noch die Erstgeburten deiner Rinder und deiner Schafe noch irgendetwas von deinen Gelübden (...)" (5. Mose 12.17)

445.              Das Verbot, einen feherlosen Erstling ausserhalb Jerusalems zu essen

 

"In deinen Toren darfst du nicht essen den Zehnten deines Getreides oder Mostes und deines Öles noch die Erstgeburten deiner Rinder und deiner Schafe noch irgendetwas von deinen Gelübden (...)" (5. Mose 12.17)

446.              Ausserhalb des Tempels kein Fleisch von Sünd- oder Schuldopfern zu            essen

 

"In deinen Toren darfst du nicht essen den Zehnten deines Getreides oder Mostes und deines Öles noch die Erstgeburten deiner Rinder und deiner Schafe noch irgendetwas von deinen Gelübden (...)" (5. Mose 12.17)

447.              Das Fleisch eines Ganzopfers nicht zu essen

 

"In deinen Toren darfst du nicht essen den Zehnten deines Getreides oder Mostes und deines Öles noch die Erstgeburten deiner Rinder und deiner Schafe noch irgendetwas von deinen Gelübden (...)" (5. Mose 12.17)

448.              Opfer von geringerer Heiligkeit nicht vor dem Versprengen des            Blutes zu essen

 

"In deinen Toren darfst du nicht essen den Zehnten deines Getreides oder Mostes und deines Öles noch die Erstgeburten deiner Rinder und deiner Schafe noch irgendetwas von deinen Gelübden (...)" (5. Mose 12.17)

449.              Das die Priester keine Bikkurim essen sollen, bevor diese im    Tempelbereich abgestellt worden ist

 

"In deinen Toren darfst du nicht essen den Zehnten deines Getreides oder Mostes und deines Öles noch die Erstgeburten deiner Rinder und deiner Schafe noch irgendetwas von deinen Gelübden (...)" (5. Mose 12.17)

450.              Die Leviten nicht zu vernachlässigen

 

"Nimm dich in Acht, dass du den Leviten nicht im Stich lässt all deine Tage, die du in deinem Land lebst!" (5. Mose 12.19)

451.              Das Gebot des Schächtens

 

"(...) so magst du schlachten von deinen Rindern und von deinen Schafen, die der herr die gegeben hat, so wie ich dir geboten habe (...) (5. Mose 12.21)

452.              Kein Glied eines lebenden Wesens zu essen

 

"(...) und u sollst nicht die Seele mit dem Fleisch essen (...)" (5. Mose 12.23)

453.              Das Gebot, den Transport von Opfertieren aus einem anderen Land      zum Tempel zu begleiten

 

Jedoch deine heiligen Gaben, die dir aufgetragen sind, und deine Gelübde sollst du nehmen und zu der Stätte kommen, die der Herr erwählen wird. (5. Mose 12.26)

454.              Das Verbot, den Mizwot der Torah etwas hinzuzufügen

 

Du sollst zu ihm nichts hinzufügen (...) (5. Mose 13.1)

 

455.              Das Verbot etwas an den Mizwot der Torah zu vermindern

 

(...) und nichts von ihm wegnehmen. (5. Mose 13.1)

456.              Nicht auf jemanden zu hören, der im Namen eines Götzen weissagt

 

Lass uns anderen Göttern - die du nicht gekannt hast - nachlaufen und ihnen dienen! (5. Mose 13.4)

457.              Einem, der zu Götzendienst verleitet, keine Zuneigung      entgegenzubringen

 

(...) nicht auf ihn hören (...) (5. Mose 13.9)

458.              Nicht vom Hass des Hetzers abzulassen

 

(...) und nicht schonen noch Mitleid mit ihm haben (...) (5. Mose 13.9)

459.              Einen Hetzer nicht zu retten

 

(...) noch ihn decken (...) (5. Mose 13.9)

460.              Ein zum Götzendiesnt Verleiter soll nicht zugunsten des Hezters          sprechen

 

(...) noch ihn decken (...) (5. Mose 13.9)

461.              Ein zum Götzendienst Verleiter soll nicht davon ablassen zu      Ungunsten des Hetzers zu sprechen

 

(...) noch ihn decken (...) 5. Mose 13.9)

462.              Einen Isrealiten nicht zum Götzdendienst zu verleiten

(...) und in deiner Mitte nicht länger so etwas wie diese böse Sache tun. (5. Mose 13.12)

463.              Das Gebot der gründlichen Befragung von Zeugen

 

(...) dann sollst du untersuchen und nachforschen und genau fragen. (5. Mose 13.15)

464.              Das Gebot der Verbrennung einer zum Götzdienst verleiteten Stadt

 

(...) und die Stadt und alle Beute in ihr dem Herrn, deinem gott, als Ganzopfer mit Feuer verbrennen. (5. Mose 13.17)

465.              Das Verbot eine verleitete Stadt wieder aufzubauen, wie sie war

 

Ewig soll sie ein Schutthaufen sein, sie soll nie mehr aufgebaut werden. (5. Mose 13.17)

466.              Das Verbot aus Gütern einer verleiteten Stadt Nutzen zu ziehen

 

Und nichts von dem Gebannten soll an deiner Hand haften bleiben (5. Mose 13.18)

467.              Das Verbot, sich wie Götzendiener Einschnitte zu machen

 

Ihr dürft euch nicht wegen eines Toten Schnittwunden beibringen (5. Mose 14.1)

468.              Das Verbot, sich um eines Toten willen eine Glatze zu machen

 

(...) und euch nicht zwischen euren Augen kahl scheren (5. Mose 14.1)

469.              Ds Verbot, für das Heiligtum disqualifizierte Weichtiere zu essen

 

Du sollst keinerlei Gräuel essen (5. Mose 14.3)

470.              Das Gebot der Untersuchung der Zeichen der Vögel

 

Alle reinen Vögel dürft ihr essen (5. Mose 14.11)

471.              Keine unreine Heuschrecken oder irgendwelche geflügelte Insekten    zu essen

 

Und alles geflügelte Kleingetier soll für euch unrein sein (5. Mose 14.19)

472.              Kein Fleisch von Vieh, Wild und Geflügel dass selbst verendet ist zu    essen

 

Ihr dürft keinerlei Aas essen (5. Mose 14.20)

473.              Das Gebot des Zweiten Zehnten

 

Du sollst gewissenhaft allen Ertrag deiner Saat verzehnten, was auf dem Feld wächst, Jahr für Jahr. (5. Mose 14.22)

474.              Das Gebot des Zehnten für die Armen im dritten Jahr statt des    Zweiten Zehnten

 

Am Ende von drei Jahren sollst du den ganzen Zehnten deines Ertrages von jenem Jahr aussondern un ihn in deinen Toren niederlegen. (5. Mose 14.28)

475.              Das Verbot, die Bezahlung einer Anleihe, an der das Schmittah Jahr      vorbeigegangen ist zu fordern

 

Jeder Gläubiger soll das Darlehnen seiner Hand, das er seinem Nächsten geliehen hat, erlassen. Er soll seinen Nächsten und seinen Bruder nicht drängen (5. Mose 15.2)

476.              Das Gebot, die Schuld eines Heiden energisch einzutreiben

 

Den Ausländer magst du drängen (5 Mose 15.3)

477.              Das Gebot des Erlassens von Geldschulden im siebten Jahr

 

Was du aber bei deinem Bruder hast, soll deine Hand erlassen (...) (5. Mose 15.3)

478.              Das Verbot, es zu unterlassen, einem Armen zu erhalten und ihm zu    geben, was er braucht

 

Wenn es einen Armen bei dir geben wird, irgendeinen deiner Brüder in einem deiner Tore in deinem Land, das der herr, dein Gott, dir gibt, dann solst du dein Herz nicht verhärten und deine Hand vor deinem Bruder, dem Armen nicht verschliessen. (5. Mose 15.7)

479.              Das Gebot der Zedakah

 

Sondern du sollst ihm deine Hand weit öffnen und ihm willig ausleihen, was für den Mangel ausreicht, den er hat. (5. Mose 15.8)

480.              Dass wir es wegen der Schmittah nicht unterlassen sollen, dem            Armen Geld zu leihen

 

Nimm dich in Acht, dass in deinem Herzen nicht der boshafte Gedanke entsteht: Das siebte Jahr, das Erlassjahr ist nahe! (5. Mose 15.9)

481.              Einen hebräischen Knecht, wenn er in die Freiheit geht, nicht mit         leeren Händen zu entlassen

 

Und wenn du ihn als Freien von dir entlässt, sollst du ihn nicht mit leeren Händen entlassen (...) (5. Mose 15.13)

482.              Das Gebot der Beschenkung eines hebräischen Knechts

 

Du sollst ihm reichlich aufladen von deinen Schafen, von deiner Tenne und von deiner Kelterkufe. (5. Mose 15.14)

483.              Nicht mit geweihten Tieren zu arbeiten

 

Alles männliche Erstgeborene, das unter deinen Rindern und unter deinen Schafen geboren wird, sollst du dem Herrn, deinem Gott heiligen. Du sollst mit dem Erstgeborenen nicht arbeiten (4. Mose 15.19)

484.              Geweihte Tiere nicht zu scheren

 

(...) und du sollst das Erstgeborene deiner Schafe nicht scheren (...) (5. Mose 15.19)

485.              Am Tag vor Pessach nach Mittag kein Chamez zu essen

 

Du sollst kein Gesäuertes dazu essen. (5. Mose 16.3)

486.              Fleisch des Festopfers von Pessach nicht bis zum dritten Tag     übrigzulassen

 

Und von dem Fleisch, das du am ersten Tag abends schlachtest, soll nichts über Nacht bleiben bis zum Morgen. (5. Mose 16.4)

487.              Das Pessach- Opfer nicht auf einem persönlichen provisorischen         Altar darzubringen

 

Du kannst das Passah nicht in einem deiner Tore schlachten, die der Herr, dein Gott, dir gibt. (5. Mose 16.5)

488.              Das Gebot, an den Fesstagen fröhlich zu sein

 

Und du sollst dich an deinem Fest freuen, du und dein Sohn und deine Tochter und dein Sklave und deine Sklavin und der Levit und der Fremde und die Waise und die Witwe, die in deinen Toren wohnen. (5. Mose 16.14)

489.              Das Gebot, an den Wallfahrtsfesten im Heiligtum zu erscheinen

 

Dreimal im Jahr soll alles bei dir, was männlich ist, vor dem Herrn, deinem Gott, erscheinen an der Stätte, die er erwählen wird (...) (5. Mose 16.16)

490.              Das Gebot an einem Wallfahrtsfest nicht ohne Opfer nach Jerusalem    zu pilgern

 

Und man soll nicht mich leeren Händen vor dem Herrn erscheinen (...) (5. Mose 16.16)

 

Parascha Schoftim (5. Mose 16.18 - 21.9)

491.              Das Gebot, Richter und Aufseher zu ernennen

 

Richter und Aufseher sollst du dir einsetzen in allen deinen Toren, die der Herr, dein Gott, dir nach deinen Stämmen gibt, damit sie das Volk richten mit gerechtem Gericht. (5. Mose 16.18

492.              Das Verbot im Heiligtum Bäume zu pflanzen

 

Du sollst dir keine Aschera pflanzen, irgendein Holz neben dem Altar des HERRN, deines Gottes, den du dir machen wirst. (5. Mose 16.20)

493.              Das Verbot, einen Pfeiler aufzustellen

 

Und du sollst dir keine Gedenksteine aufrichten, die der Herr, dein Gott, hasst. (5. Mose 16.22)

494.              Das Verbot, ein Tier mit vorübergehenden Leibesfehlern als Opfer      darzubringen

 

Du sollst dem HERRN deinem Gott, kein Rind oder Schaf opfern, an dem ein Mankel ist, irgendetwas Schlimmes; denn ein Gräuel ist das für den HERRN, deinen Gott. (5. Mose 17.1)

 

495.              Das Gebot, auf das oberste Gericht zu hören

 

Und du sollst dem Spruch gemäss handeln, den sie dir verkünden werden von jener Stätte aus, die der HERR erwählen wird (...) (5. Mose 17.10)

496.              Dem Ausspruch des obersten Gerichts nicht ungehorsam zu sein

 

Von dem Spruch, den sie dir verkünden werden, sollst du weder zur Rechten noch zur Linken abweichen.(5. Mose 17.11)

497.              Das Gebot einen König über uns zu ernennen

 

Dann sollst du nur den König über dich setzen, den der HERR, dein Gott erwählen wird. (5. Mose 17.15)

498.              Keinen Nichtjuden zum König zu ernennen

 

Du sollst nicht einen Ausländer über die setzen, der nicht dein Bruder ist. (5. Mose 17.15)

499.              Der König darf sich nicht viele Pferde aneignen

 

Nur soll er sich nicht viele Pferde anschaffen. (5. Mose 17.16)

500.              Niemals im Land Ägypten zu weilen

 

Ihr sollt nie wieder auf diesen Weg zurückkehren. (5. Mose 17. 16)

501.              Der König darf sich nicht viele Frauen nehmen

 

Und er soll sich nicht viele Frauen anschaffen (5. Mose 17.17)

502.              Der König dar sich nicht viel Silber und Gold anschaffen

 

Auch Silber und Gold soll er sich nicht übermässig anschaffen. (5. Mose 17.17)

503.              Die Pflicht des Königs, eine Torahrolle mehr zu schreiben als die         anderen Israeliten

 

Und es soll geschehen, wenn er auf dem Thron seines Königreiches sitzt, dann soll er sich eine Abschrift dieses Gesetzes in ein Buch schreiben, aus dem Buch, das den Priestern, den Leviten, vorliegt. (5. Mose 17.18)

504.              Dass der Stamm Levi kein Erbe vom Land haben soll

 

Die Priester, die Leviten, der ganze Stamm Levi, sollen keinen Anteil (...)( 5. Mose 18.1)

505.              Dass der Stamm Levi bei der Eroberung des Landes keinen Anteil an   der Beute haben soll

 

(...)noch ein Erbe in Israel haben (5. Mose 18.1)

506.              Das Gebot, Vorderbein, Kinnbacken und Magen eines Opfers dem         Priester zu geben

 

Das aber ist der Rechtsanspruch der Priester an das Volk, an die, die ein SChlachtoper opfern es sei Rind oder Schaf: Man soll dem Priester die Vorderkeule geben und die Kinnbacke und den Magen (5. Mose 18.3)

507.              Das Gebot, die grosse Trumah abzusondern

 

Die Erstlinge deines Getreides, deines Mostes und deines Öles (5. Mose 18.4)

508.              Das Gebot, das Erste der Schafschur dem Priester zu geben

 

(...) und die Erstlinge von der SChur deiner Schafe sollst du ihm geben. (5. Mose 18.4)

509.              Das Gebot, dass die Priester im Heiligtum in Wachen und an den          Festen alle zusammen dienen sollen

 

Und wenn der Levit aus einem deiner Tore kommen wird, aus ganz Israel, wo er sich als Fremder aufhält, dann mag er nach Herzenslust an die Stätte kommen, die der HERR erwählen wird, und im Namen des HERRN seines Gottes, den Dienst verrichten wie alle seine Brüder, die Leviten, die dort vor dem HERRN stehen. Zu gleichen Teilen sollen sie davon essen; davon ausgenommen ist, was er aufrnd von Familienbesitz verkauft hat. (5. Mose 18.6-8)

510.              Das Verbot der Wahrsagerei

 

Es soll unter dir niemand gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, keiner, der Wahrsagerei treibt (...) (5. Mose 18.10)

511.              Das Verbot der Zauberei

 

(...) kein Zauberer (...)(5. Mose 18.10)

512.              Das Verbot, Zauberformeln zu benutzen

 

(...) oder Beschwörer (...)(5. Mose 18.10)

513.              Das Verbot, einen Ow zu befragen

 

(...) oder Magier (...)(5. Mose 18.10)

514.              Das Verbot, einen Jid`oni zu befrachen

 

(...) oder Bannsprecher (...)(5. Mose 18.10)

515.              Das Verbot, einen Toten auszufragen

 

(...)oder Totenbeschwörer (...)(5. Mose 18.10)

516.              Das Gebot, den Propheten zu glauben

 

Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern, erstehen lassen. Auf ihn sollt ihr hören. (5. Mose 18.15)

517.              Das Verbot, falsch zu prophezeien

 

Doch der Prophet, der sich vermessen sollte, in meinem Namen ein Wort zu reden, das ich ihm nicht befohlen habe zu reden (...) (5. Mose 18.20)

518.              Das Verbot, im Namen eines Götzen zu prophezeien

 

oder der im Namen anderer Götter reden wird (...) (5. Mose 18.20

519.              Das Verbot, von der Hinrichtung eines falschen Propheten abzusehen             oder vor ihm Furcht zu empfinden

 

(...) du brauchst dich nicht vor ihm zu fürchten (5. Mose 18.22)

520.              Das Gebot, sechs Zufluchtsstädte vorzubereiten

 

Du sollst dir den Weg dahin instand halten und das Gebiet deines Landes, das der HERR dein Gott, dir als Erbteil geben wird, in drei Teile teilen. Und es soll dazu geschehen, dass jeder Totschläger dahin fliehen kann. (5. Mose 19.3

521.              In Kapitalfällen mit jemandem, der einen andren verletzt hat, kein        Mitleid zu haben

 

Du sollst seinetwegen nicht betrübt sein, sondern du sollst unschuldig vergossenes Blut aus Israel wegschaffen, damit es dir gut geht (5. Mose 19.13)

 

Und du sollst nicht schonen: Leben um Leben, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuss um Fuss. (5. Mose 19.21)

522.              Das Verbot, eine Grenze zu verrücken

 

Du sollst nicht die Grenzen deines Nächsten verrücken (5. Mose 19.14)

523.              Ein Urteil nicht aufgrund der Aussage eines einzigen Zeugen zu fällen

 

Ein einzelner Zeuge soll nicht gegen jemanden auftreten wegen irgendeiner Ungerechtigkeit oder wegen irgendeiner Sünde, wegen irgeneiner Verfehlung, die er begeht. (5. Mose 19.15)

524.              Die Mizwah, intrigierenden Zeugen anzutun, was sie ihrem Opfer         anzutun beabsichtigten

 

(...) dann sollt ihr ihm tun, wie er seinem Bruder zu tun gedachte. (5. Mose 19.19)

525.              Im Krieg nicht vor dem Feind zu erschecken

 

Wenn du gegen deine Feinde zum Krieg ausziehst und siehst Pferde und Wagen, ein Volk, zahlreicher als du, dann solslt du dich nicht vor ihnen fürchten (5. Mose 20.1)

526.              Das Gebot, einen Priester für den Krieg zu salben

 

Und die Aufseher sollen zum Volk reden uns sagen: Wer ist der Mann (...) (5. Mose 20.5-7)

527.              Das Gebot, in einem freiwilligen Krieg laut den Gesetzen der Schrift     zu verfahren

 

Wenn du dich einer Stadt näherst, um gegen sie zu kämpfen, dann solst du ihr zunächst Frieden anbieten. (5. Mose 20.10)

528.              Keine der sieben Nationen am Leben zu lassen

 

Jedoch von den Städten dieser Völker, die der Herr, dein Gott, dir als Erbteil gibt, sollst du nicht leben lassen, was Odem hat. (5. Mose 20.16)

529.              Bei der Belagerung keine Fruchtbäume zu zerstören und allgemein     nichts unnötig zu zerstören

 

(...) sollst du ihre Bäume nicht vernichten, indem du die Axt gegen sie schwingst. (5. Mose 20.19)

530.              Das Gebot der Köpfung des Kalbs am Bach

 

Wenn in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt, es in Besitz zu nehmen, ein Erschlagener auf dem Feld liegend gefunden wird, ohne dass es bekannt ist, wer ihn erschlagen hat, dann sollen (...) (5. Mose 21.1)

531.              Im Flussbett des wuchtigen Baches weder zu ackern noch zu säen

 

(...) wo nicht gearbeitet und nicht gesät wird (...) (5. Mose 21.4)

Parascha Ki- Teze (5. Mose 21.10 - 25.19)

532.              Das Gebot von der schönen Kriegsgefangenen

 

(...) und wenn du unter den Gefangenen eine Frau, schön von Gestalt, siehst und hängst an ihr und nimmst sie dir zur Frau, dann (...) (5. Mose 21.11)

533.              Das Verbot, eine schöne Kriegsgefangene zu verkaufen

 

Und es soll geschehen, wenn du kein Gefallen mehr an ihr hast, dann sollst du sie nach ihrem Wunsche entlassen. Aber du darfst sie keineswegs für Geld verkaufen (...) (5. Mose 21.14)

534.              Eine schöne Kriegsgefangene nicht wie eine Sklavin arbeiten zu             lassen, nachdem man ihr beigewohnt hat

 

(...) du sollst sie nicht als Sklavin behandeln, weil du ihr Gewalt angetan hast. (5. Mose 21.14)

535.              Das Gebot einen dazu Verurteilten zu hängen

 

Und wenn bei einem Mann eine Sünde geschieht, auf die das Todesurteil steht, und er wird getötet, und du hängst ihn an ein Holz (...) (5. Mose 21.22)

536.              Dass ein Gehängter nicht über Nacht am Galgen bleiben soll und auch ein Toter in seinem Haus nicht, ausser zu seinern Ehren

 

(...) dann darf seine Leiche nicht über Nacht an dem Holz bleiben (...) (5. Mose 21.23)

537.              Das Gebot des Begräbnisses eines Hingerichteten und jedes        anderen Verstorbenen

 

(...) sondern du sollst ihn unbedingt am selben Tag begraben. (5. Mose 21.23)

538.              Das Gebot der Rückgabe eines verlorenen Gegenstandes

 

(...) du sollst sie deinem Bruder unbedingt zurückbringen. (5. Mose 22.1)

539.              Das Verbot, sich von einem verlorenen Gegenstand abzuwenden

 

Dann gib es ihm zurück! (5. Mose 21.3)

540.              Das Verbot, das Tier seines Gefährten und seiner Last liegen zu            lassen

 

Du darfst nicht zusehen, wie der Esel deines Bruders oder sein Rind auf dem Weg fallen, und dich ihnen entziehen (...) (5. Mose 21.4)

541.              Das Gebot, die Last für einen Israeliten aufzuheben

 

(...) du sollst sie unbedingt mit ihm aufrichten. (5. Mose 21.4)

542.              Eine Frau darf keinen Männerschmuck tragen

 

Männerzeugs darf nicht auf einer Frau sein (...) (5. Mose 22.5)

543.              Ein Mann darf keinen Frauenschmuck tragen

 

(...) und ein Mann darf nicht das Gewand einer Frau anziehen (5. Mose 22.5)

544.              Das Verbot, die Mutter zusammen mit den Jungena aus einem    Vogelnest zu nehmen

 

(...) dann darfst du die Mutter auf den Jungen nicht nehmen. (5. Mose 22.6)

545.              Das Gebot, eine Vogelmutter vom Nest wegzuschicken

 

Du sollst die Mutter unbedingt fliegen lassen (...) (5. Mose 22.7)

546.              Das Gebot, ein Geländer zu errichten

 

(...) dann sollst du ein Geländer um dein Dach machen (...) (5. Mose 22.8)

547.              Kein Hindernis liegen zu lassen

 

(...) damit du nicht Blutschuld auf dein haus bringst, wenn irgenjemand von ihm herabfällt. (5. Mose 22.8)

548.              Das Verbot, auf einem Weinberg im Land Israel gemischte          Samenarten zu säen

 

Du sollst deinen Weinberg nicht mit zweierlei Samen besäen (...) (5. Mose 22.9)

549.              Das Verbot, im land Israel von gemischten Samenarten auf einem         Weinberg zu essen

 

(...) damit nicht das Ganze dem Heiligtum verfällt: der Same, den du gesät hast, und der Ertrag des Weinberges. (5. Mose 22.9)

550.              das Verbot, mit zwei Tieren von verschiedenen Arten zusammen         Arbeit zu verrichten

 

Du sollst nicht mit einem Rind und einem Esel zusammen pflügen. (5. Mose 22.10)

551.              Das Verbot, ein Kleid aus einem Gemisch von Wolle und Leinen zu       tragen

 

Du sollst nicht Gewebe von verschiedenartigem Stoff anziehen, Wolle und Leinen zusammen. (5. Mose 22.11)

552.              Das Gebot der Ehelichung einer Frau

 

Wenn ein Mann eine Frau nimmt und zu ihr eingeht (...) (5. Mose 22.13)

553.              Das Gebot, dass eine Ehefrau deren Mann üble Nachrede über sie          verbreitet, für immer mit ihm bleiben soll

 

Und sie soll weiterhin seine Frau sein (...) (5. Mose 22.19)

554.              Dass sich ein Mann der über seine Frau üble Nachrede verbreitet,        niemals von ihr scheiden lassen darf

 

(...) er kann sie nicht entlassen alle seine Tage. (5. Mose 22.19)

555.              Die Pflicht des Gerichts, eine Person, die Steinigung verdient, zu           steinigen

 

(...) dann sollst ihr sie beide zum Tor jener Stadt hinausführen und sie steinigen, dass sie sterben.

556.              Jemanden, der zu einer Sünde gezwungen wurde, nicht zu bestrafen

 

Aber dem Mädchen sollst du nichts tun, das Mädchen hat keine Sünde begangen zum Tode. (5. Mose 22.26)

557.              Das Gebot, dass ein Vergewaltiger sein Opfer heiraten muss

 

(...) und es soll seine Frau werden, weil er ihr Gewalt angetan hat (...). (5. Mose 22.29)

558.              Ein Vergewaltiger darf sich von seinem Opfer niemals scheiden

 

(...) er kann sie nicht entlassen all seine Tage. (5. Mose 22.29)

559.              Ein kastrierter Mann darf keine Tochter Israels zur Frau nehmen

 

(...) darf nicht in die Versammlung des HERRN kommen. (5. Mose 23.2)

560.              Ein Bastard darf keine Israelitin zur Frau nehmen

 

Ein Bastard darf nicht in die Versammlung des HERRN kommen (...) (5. Mose 23.3)

561.              Ein Amoniter oder Moabiter darf keine Israelitin heiraten

 

Ein Ammoniter oder Moabiter darf nicht in die Versammlung des Herrn kommen (...) (5. Mose 23.4)

562.              Amon und Moab niemals den Frieden anzubieten

 

Du sollst ihren Frieden und ihr Wohl nicht suchen alle deine Tage, für ewig. (5. Mose 23.7)

563.              Proselyten von Esaw

 

Den Edomiter sollst du nicht verabscheuen, denn er ist dein Bruder (5. Mose 23.8)

564.              Ägyptische Proselyten

 

Den Ägypter sollst du nicht verabscheuen, denn du bist ein Fremder in seinem Land geween. Kinder die ihnen geboren werden, dürfen von ihnen in der dritten Generation in die Versammlung des HERRN kommen. (5. Mose 23.8-9)

565.              Dass ein Unreiner das Levitenlager nicht betreten darf

 

Wenn ein Mann unter dir ist, der durch einen Zufall der Nacht nicht rein ist, dann soll er nach draussen vor das Lager gehen. Er darf nicht ins Lager hineinkommen. (5. Mose 23.11)

566.              Das Gebot in einem Lager eine Stelle für die Entleerungen            bereitzustellen

 

Und du sollst einen Platz ausserhalb des Lagers haben, dahin kannst du hinausgehen, um auszutreten. (5. Mose 23.13)

567.              Das Gebot im Lager einen Keil für die Entleerung vorzubereiten

 

Und du sollst eine Schaufel bei deinem Gerät haben. (5. Mose 23.14)

568.              Einen Sklaven, der vor seinem Herrn im Ausland in das Land Israel     floh, nicht auszuliefern

 

Einen Sklaven, der sich vor seinem Herrn zu dir rettet, sollst du seinem Herrn nicht ausliefern. (5. Mose 23.16)

569.              Diesen Sklaven, der vor seinem Herrn im Ausland ins Land Israel        floh, nicht zu unterdrücken

 

(...) du sollst ihn nicht unterdrücken. (5. Mose 23.17

570.              Unter den Israelitinnen darf es keine Buhlerin geben

 

Eine Geweihte soll es unter den Töchtern Israel nicht geben (...) (5. Mose 23.18)

571.              Buhlerinnenlohn und Hundegeld nicht als Opfer darzubringen

 

Du sollst keinen Hurenlohn und kein Hundegeld in das Haus des HERRN, deines Gottes, bringen für irgendein Gelübde, denn auch diese beiden sind ein Gräuel für den HERRN, deinen Gott. (5. Mose 23.19)

572.              Das Verbot, von einem Israeliten für Zins zu borgen

 

Du sollst deinem Bruder keinen Zins auferlegen (...) (5. Mose 23.20)

573.              Das Gebot, einem Heiden mit Zins zu leihen, wenn er ein Darlehnen     braucht, nicht aber einem Israeliten

 

Dem Fremden magst du Zins auferlegen, aber deinem Bruder darfst du nicht Zins auferlegen. (5. Mose 23.21)

574.              Gelobte und freiwillige Opfer nicht aufzuschieben

 

Wenn du für den HERRN, deinen Gott, ein Gelübde ablegst, sollst du nicht zögern, es zu erfüllen. (5. Mose 23.22)

575.              Das Gebot, zu erfüllen, was einem über die Lippen kommt

 

Was über deine Lippen gegangen ist, sollst du halten und ausführen, wie deu dem HERRN, deinem Gott, freiwillig gelobt hast, was du mit deinem Mund geredet hast. (5. Mose 23.24)

576.              Unsere Pflicht, einem Arbeiter während seiner Anstellungszeit             gewisse Dinge essen zu lassen

 

Wenn du in den Weinberg deines Nächsten kommst, dann mast du Trauben essen nach Herzenslust, bis du satt bist (...) (5. Mose 23.25)

577.              Ein Angestellter darf über das stehende Getreide seines Gefährten        keine Sichel Schwingen

 

(...) in dein Gefäss aber darfst du nichts tun. (5. Mose 23.25)

578.              Ein Angestellter darf während der Arbeit nicht essen

 

Wenn du in das Getreidefeld deines Nächsten kommst, dann darfst du Ähren mit deiner Hand abpflücken; aber die Sichel sollst du nicht über das Getreide deines Nächsten schwingen. (5. Mose 23.26)

579.              Das Gebot über die Ehescheidung

 

Wenn ein Mann eine Frau nimmt und sie heiratet und es geschieht, dass sie keine Gunst in seinen Augen findet, weil er etwas Anstössiges an ihr gefunden hat und er ihr einen Scheidebrief geschrieben, ihn in ihre Hand gegeben und sie aus seinem Haus entlassen hat (...) (5. Mose 24.1)

580.              Ein geschiedener Mann darf seine ehemalige Frau, nachdem sie            wiederverheiratet hat, nicht zurücknehmen

 

(...) dann kann ihr erster Mann, der sie entlassen hat, sie nicht wieder nehmen, seine Frau zu sein, nachdem sie unrein gemacht worden ist. (5. Mose 24.4)

581.              Einen Bräutigam während des gesamten ersten Ehejahrs nicht aus       seinem Haus zu nehmen

 

Wenn ein Mann erst kurz verheiratet ist, soll er nicht mit dem Heer ausziehen (...) (5. Mose 24.5)

582.              Das Gebot, dass ein Bräutigam mit seiner Ehefrau in ihrem ersten        Jahr fröhlich sein muss

 

Er soll ein Jahr lang frei sein für sein haus und seine frau, die er genommen hat, erfreuen. (5. Mose 24.5)

583.              Das Verbot, Geräte zu pfänden, mit denen Nahrung zubereitet wird

 

Man soll nicht Handmühle und Mühlstein pfänden, denn damit pfändet man das Leben. (5. Mose 24.6)

584.              Das Verbot, Kennzeichen des Aussatzes auszuzupfen

 

Bei der Plage des Aussatzes hüte dich, dass du sehr darauf achtest und alles tust, was euch die Priester, die Leviten, lehren werden. (5. Mose 24.8)

585.              Das Verbot, einen Schuldner zwangsweise zu pfänden

 

Wenn du deinem Nächsten irgendein Darlehnen leihst, dann sollst du nicht in sein Haus eingehen, um von ihm ein Pfand zu erheben. (5. Mose 24.10)

586.              Das Verbot, ein Pfand von seinem Eigentümer zurückzuhalten, wenn   dieser es braucht

 

Und wenn er ein bedürftiger Mann ist, sollst du dich nicht mit seinem Pfand schlafen legen (5. Mose 24.12)

587.              Das Gebot, ein Pfand seinem Eigentümer zurückzugeben, wenn er        es braucht

 

Du sollst ihm das Pfand unbedingt beim Untergang der Sonne zurückgeben (...) (5. Mose 24.13)

588.              Das Gebot, einem Angestellten seinen Lohn an seinem Tag zu geben

 

Am selben Tag sollst du ihm seinen Lohn geben (...) (5. Mose 24.15)

589.              Ein naher Verwanter eines Prozessierenden darf kein Zeugnis   ablegen

 

Nicht sollen Väter um der Söhne willen getötet werden und Söhne sollen nicht um der Väter willen getötet werden, sie sollen jeder für seine eigene Sünde getötet werden. (5. Mose 24.16)

590.              Das Recht von Proselyten und Waisen nicht zu beugen

 

Du sollst das Recht eines Fremden und einer Waise nicht beugen (...) (5. Mose 24.17)

591.              Keine Witwe zu pfänden

 

(...) und das Kleid einer Witwe sollst du nicht pfänden (...) (5. Mose 24.17)

592.              Das Gebot, vergessene Garben zurückzulassen

 

Wenn du deine Ernte auf deinem Feld einbringst und hast eine Garbe auf dem Feld vergessen (...) Für den Fremden, für die Waise und für die Witwe soll sie sein (...) (5. Mose 24. 19)

593.              Das Verbot, eine vergessene Korngarbe oder Baumfrucht zu nehmen

 

sollst du nicht umkehren, um sie zu holen. (5. Mose 24. 19)

594.              Das Gebot der Züchtigung der Frevler

 

Und es soll geschehen, wenn der Schuldige Schläge verdient hat, dann soll der Richter ihn hinlegen und ihm in seiner Gegenwart nach der festgesetzten Zahl Schläge geben lassen, seiner Schuld entsprechend. (5. Mose 25.2)

595.              Einem zu Züchtigung Verurteilten keine Schläge hinzuzufügen, was      einschliesst, keinen Israeliten zu schlagen

 

Vierzig Schäge darf er ihm geben lassen - nicht mehr - , damit nicht wenn er fortfährt, ihn über diese hinaus mit vielen Schlägen zu schlagen, dein Bruder in deinen Augen entehrt wird. (5. Mose 25.3)

596.              Das Verbot, einem Tier bei der Arbeit das Maul zu verbinden

 

Du sollst einem Ochsen nicht das Maul verbinden, wenn er drischt. (5. Mose 25.4)

597.              Dass eine verwitwete Frau niemanden ausser den Schwager heiraten darf

 

Wenn Brüder zusammen wohnen und einer von ihnen stirbt und hat keinen Sohn, dann soll die Frau des Verstorbenen nicht auswärts einen fremden Mann angehöre. (5. Mose 25.5)

598.              Das Gebot der Leviratsehe

 

Ihr Schwager soll zu ihr eingehen und sie sich zur Frau nehmen und mit ihr die Schwagerehe vollziehen. (5. Mose 25.5)

599.              Das Gebot der Chalizah, der Freilassung einer kinderlosen Witwe

 

(...) dann soll seine Schwägerin vor den Augen der Ältesten zu ihm hintreten und ihm den Schuh von seinem Fuss abziehen und ihm ins Gesicht spucken. (5. Mose 25.9)

600.              Das Gebot, einen Verfolgten zu retten

 

(...) dann sollst du ihr die Hand abhauen; du sollst nicht schonen. (5. Mose 25.12)

601.              Mit einem Verfolger kein Mitleid zu haben

 

(...) dann sollst du ihr die Hand abhauen, du sollst nicht schonen (...) (5. Mose 25.12)

602.              Keine mangelhaften Waaren oder Gewichte bei uns zu haben

 

Du sollst nicht zweierlei Gewichtsteine in deinem Beutel haben, einen grossen und einen kleinen.

603.              Das Gebot, daran zu denken, was Amelek den Israeliten antat, als          sie aus Ägypten auszogen

 

Denk daran, was Amalek dir getan hat auf dem Weg, als ihr aus Ägypten zogt, wie er dir auf dem Weg entgegentrat und deine Nachzügler schlug, alle Schwachen hinter dir, als du erschöpft und müde warst, und dass er Gott nicht fürchtete. (5. Mose 25.17)

604.              Das Gebot, die Nachkommenschaft Amaleks auszurotten

 

(...) dann sollst du die Erwähnung Amaleks unter dem Himmel auslöschen. Vergiss es nicht! (5. Mose 25.19)

605.              Nicht zu vergessen, was die Amalekiter unseren Vorfahren bei ihrem             Auszug aus Ägypten antaten

 

Denk daran, was Amalek dir getan hat auf dem Weg, als ihr aus Ägypten zogt, wie er dir auf dem Weg entgegentrat und deine Nachzügler schlug, alle Schwachen hinter dir, als du erschöpft und müde warst, und dass er Gott nicht fürchtete. (5. Mose 25.17)

 

Parascha Ki-Tawo (5. Mose 26- 29.8)

606.              Das Gebot der Rezitation über die Erstlingsfrüchte

 

Du aber sollst vor dem HERRN, deinem Gott, anheben und sprechen (...) (5. Mose 26.5)

607.              Das Gebot des Bekenntnisses über den Zehnten

 

(...) dann sollst du vor dem HERRN, deinem Gott, sprechen: Ich habe das Geheiligte aus dem Haus weggeschafft und habe es auch dem Leviten und dem Fremden, der Waise und der Witw gegeben nach all deinem Gebot, das du mir befohlen hast. (5. Mose 26.13)

608.              Den Zweiten Zehnten während der Trauer nach einem Verstorbenen   nahen Verwandten nicht zu essen

 

Ich habe davon nicht gegessen in meiner Trauerzeit. (5. Mose 26.14)

609.              Das Verbot, den Zweiten Zehnten in Unreinheit zu essen

 

Ich habe nichts davon als Unreiner weggeschaft (...) (5. Mose 26.14)

610.              Das Lösegeld des Zweiten Zehnten für nichts anderes als Speise und    Trank auszugeben

 

(...) und habe nichts davon für einen Toten gegeben. (5. Mose 26.14)

611.              Das Gebot, den guten und rechten Wegen Gottes nachzueifern

 

(...) wenn du die Gebote des HERRN, deines Gottes, hältst und auf seinen Wegen gehst. (5. Mose 28.9)

612.              Das Gebot der Versammlungen im siebten Jahr

 

Versammle das Volk, die Männer und die Frauen und die Kinder und deinen Fremden, der in deinen Toren wohnt, damit sie hören und damit sie lernen und den HERRN euren Gott, fürchten und darauf achten, alle Worte des Gesetzes zu tun! (5. Mose 31.12)

613.              Das Gebot, dass sich jeder Israelit eine Torahrolle schreiben soll

 

Und nun, schreibt euch dieses Lied auf, und lehre es die Söhne Israel! (5. Mose 31.19)