Sukkot - Das Laubhüttenfest
15. - 21. Tischri

 

Sukkot ist neben Pessach und Shawuot eines der drei grossen Wallfahrtsfeste. Zu diesen Festen hat G`tt den Israeliten geboten jedes Jahr vor ihm in Jerusalem zu erscheinen. Von allen Festen wird an keinem so fröhlich und ausgelassen gefeiert wie an Sukkot. Unter Juden wird Sukkot deswegen häufig einfach nur "das Fest" genannt. G`tt hat uns geboten den ersten Tag und im Anschluss an Sukkot den achten Tag zu feiern. Wir lesen dies zum Beispiel im 3. Mose 39:

 

Doch am fünfzehnten Tag des siebten Monats, wenn ihr den Ertrag des Landes eingesammelt habt, sollt ihr sieben Tage das Fest des HERRN feiern. Am ersten Tag soll Ruhe sein und am achten Tag soll Ruhe sein (3. Mose 23.39)

 

G`tt gebietet uns an diesem Tag zu ruhen. Wir sollen uns Laubhütten bauen, prächtige Baumfrüchte, Palmwedel und belaubte Zweige sammeln. Dass aller Wichtigste an diesem Fest ist es jedoch, dass wir uns freuen sollen. Nach der langen Zeit der Busse und Umkehr im Monat Elul. Nach Jom Teruah, dem Tag des HERRN und nach Jom Kippur, an welchem wir uns vor dem Gericht G`ttes gedemütigt und gefastet haben sollen wir uns nun an Sukkot von ganzem Herzen freuen. Über diese Freude lesen wir auch im 5. Mose 16.14,15):

 

Und du sollst dich an deinem Fest freuen, du und dein Sohn und deine Tochter und dein Sklave und deine Sklavin und der Levit und der Fremde und der Waise und die Witwe, die in deinen Toren wohnen. Denn der HERR, dein G`tt, wird dich segnen in all deinem Ertrag und in allem Tun deiner Hände, und du sollst wirklich fröhlich sein. (5. Mose 16.14/15)

 

An Sukkot freuen wir uns, weil G`tt uns gesegnet hat und uns segnen wird. Es ist das Fest der Herbsternte. Wir blicken auf den Ertrag dieses Jahres und freuen und danken dem HERRN, dass er uns mit allem versorgt, was wir brauchen.

 

Sukkot ist auch das Fest, an welchen wir uns daran erinnern, wie die Israeliten nach dem Auszug aus Ägypten in Hütten in der Wüste wohnten. Auch dort zeigte G`tt uns, dass er uns jeden Tag mit allem versorgt, was wir brauchen. Und darum sollen wir fröhlich sein!

 

G`tt möchte in unserer Mitte wohnen

 

Die Laubhütten an Sukkot sind geniale Bilder welche uns geistliche Zusammenhänge verdeutlichen. Sie stellen temporäre Behausungen dar, in welchen wir eine kurze Zeit wohnen sollen. Und wenn wir ehrlich sind, tun wir dies nicht sehr gerne. Es ist unbequem. Draussen ist es kalt, es windet, vielleicht werden wir auch etwas nass. Bestimmt ist es nicht so gemütlich und warm wie in unserem gewohnten Bett im Haus. Aber warum tun wir es dann? Wir tun es aus Liebe zu unserem Vater. Das ist der einzige Grund. Genau dasselbe hat auch G`tt für uns gemacht. Und vielleicht bekommen wir durch Sukkot einen kleinen Eindruck, ein Abbild, ein Schatten dafür, wie es für G`tt war, als er sich entschied seinen himmlischen Thron zu verlassen um unter seinen geliebten Kindern zu wohnen. Er hat es sogar immer und immer wieder gemacht. Zum ersten mal zu eben jener Zeit, als die Israeliten in Hütten in der Wüste wohnten. Genau wie wir, hat er seine himmlische Wohnung nicht verlassen, weil es so viel Spass gemacht hätte seinen himmlischen Thron zu verlassen um unter uns Menschen zu wohnen. Nein, der einzige Grund warum sich der Schöpfer des Universums aufmacht um in einer Hütte auf der Erde zu wohnen ist die Liebe zu seinem auserwählten Volk. Es war und ist sein grösster Wunsch mitten unter uns, seinen Kindern, zu wohnen. Denn er, der ewige und allmächtige G`tt ist nicht ein G`tt der irgendwo weit weg von uns in den Himmeln regieren möchte. Nein er möchte eine Beziehung mit uns. Und wie könnte er das besser, als wenn er in unserer Mitte wohnen würde? Und so wird die Laubhütte zu einem wunderbaren Bild für diese Sehnsucht G`ttes in unserer Mitte zu wohnen.

 

Jom Kippur ist der Jahrestag, an welchem G`tt sich mit dem Volk Israel in der Wüste wieder versöhnte, nachdem sie ihm untreu geworden waren indem sie sich ein goldenes Kalb gegossen haben und es anbeteten. Es muss um die Zeit gewesen sein, in welcher wir heute Sukkot feiern, als G`tt den Israeliten den Auftrag erteilte, dass sie ihm ein Heiligtum bauen sollen, eine Hütte oder eben hebräisch eine Sukka, damit er in ihrer Mitte wohnen konnte. Bestimmt ist auch dies kein Zufall.

 

Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne. (2. Mose 25.8)

 

Genauso wie wir uns an Sukkot Laubhütten bauen und in ihnen wohnen, so kam auch der Ewige, Allmächtige G`tt zu jener Zeit mitten unter das Volk Israel um in einer Hütte, der Stiftshütte, zu wohnen. Wir erkennen darin das Herz G`ttes, dass sich nach der engsten Beziehung zu seinen Kindern sehnt. Um dies zu erreichen gebot er den Israeliten ihm eine Hütte zu bauen, die Stiftshütte. G`tt hätte auch einfach kurz mit den Fingern schnippen können und eine prächtige Stiftshütte wäre dagewesen. Bestimmt schöner als die Israeliten es jemals hätten bauen können. Wieso ist es ihm dann wichtig, dass die Israeliten die Stiftshütte bauen? Und warum möchte er, dass wir ihm jedes Jahr diese seltsame, wackelige Sukka aufstellen? Warum hat er uns überhaupt diese teilweise seltsamen Gebote gegeben? Viele Gläubige sind heute überzeugt, dass diese Gebote nur nebensächliche Äusserlichkeiten sind, welche für heute nicht mehr wichtig sind. Es käme ja einzig und allein auf das Herz drauf an und Äusserlichkeiten wären völlig egal. Doch wenn G`tt uns gebietet etwas zu tun, ist das viel mehr, als einfach nur eine unwichtige Äusserlichkeit oder gar ein freiheitsberaubendes Gesetz. G`tt hat eine Absicht damit und hinter jedem Gebot steht eine wichtige Lektion.

 

Als G`tt den Israeliten gebot die Stiftshütte zu bauen, sprch G`tt sprach zu Mose:

 

Rede zu den Söhnen Israel und sage ihnen, sie sollen ein Hebopfer für mich nehmen! Von jedem, dessen Herz ihn antreibt, sollt ihr ein Hebopfer nehmen. (2. Mose 25.2)

 

Es heisst "Von jedem, dessen Herz ihn antreibt". Ja, G`tt geht es in erster Linie um unser Herz. Aber ein Herz, dass G`tt liebt, treibt den Menschen an, das beste, das wertvollste seines Lebens für ihn zu opfern und seinen Willen zu tun. Die Israeliten brachten das Wertvollste, was sie hatten für diese Hütte G`ttes. Gold, Silber, Bronze, Purpur, Karmesin, Byssus, Widderfelle, Akazienholz, Balsamöle, Räucherwerk, Onyxsteine und zahlreiche andere Edelsteine um nur einiges zu nennen.

 

G`tt möchte in unserer Mitte wohnen. Aber diese Beziehung, diese Gemeinschaft zwingt er uns nicht auf. Wir sind es, die seine Wohnung hier auf der Erde für ihn bereiten sollen. Und wir sollen ihm nicht irgendeine Hütte bauen, so wie es uns gerade gefällt. Nein, sie soll genau so gebaut werden, wie G`tt es uns geboten hatte. Mit der Sukka ist es genau gleich. G`tt möchte, dieses Fest mit uns feiern. Es ist ein Geschenk, eine Zeit der Gemeinschaft mit ihm nach Seinen Spielregeln. Auf Yvrit heissen die Fester moedim. Und moedim heisst übersetzt einfach nur "Zeiten". Es sind die Zeiten der Gemeinschaft mit G`tt, Treffpunkte mit G`tt, wenn man so will. Doch er zwingt uns nicht in diese Gemeinschaft. Nur jene, dessen Herz sie antreibt, opfern ihre beste Zeit, opfern ihre Bequemlichkeit und ihren Komfort um für den Herrn diese Sukka zu bauen und, wenn möglich, eine Woche in ihr zu wohnen. Wenn wir nach den Geboten leben, ist dies der Ausdruck einer innigen Beziehung zu ihm. Es ist die Antwort auf sein Angebot mit uns Gemeinschaft zu haben. Sein Angebot, dass wir sein heiliges Volk sein dürfen. Und es ist kein Zwang sondern es heisst "Der, dessen Herz ihn treibt (...)"

 

Der Wunsch G`ttes in der Mitte seines Volkes zu wohnen, Gemeinschaft und Beziehung mit ihm zu haben war jedoch mit der Stifsthütte und den Gebote, durch welche wir der Beziehung zum Vater Ausdruck verleihen können, noch nicht vollständig erfüllt. Denn noch wohnte er getrennt von den Menschen im Allerheiligsten. Die Sünde der Menschen machte es unmöglich, dass sie noch näher an G`ttes Gegenwart hätten kommen können. Um die trennende Macht der Sünde einzureissen sandte er seinen Sohn Jeschuah ha`Mashiach, den wir auch Immanuel nennen, wie es geschrieben steht:

 

Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben, das heisst übersetzt: G`tt mit uns (Matthäus 1.23)

 

Auch Jeschua verliess seinen Platz an der Seite des Vaters nicht, weil es so viel Spass machte. Nein, er tat es einzig und alleine aus Liebe zu uns. Aus dem Wunsch heraus eine innige Beziehung mit uns leben zu können. Durch Jeschua dürfen wir eine noch viel engere Beziehung mit G`tt haben. Durch Ihn wird es erst möglich, dass der heilige Geist sogar in uns selbst wohnen kann. Nun wurden wir selbst zu dieser Hütte G`ttes, dieser Sukka, dem Heiligtum G`ttes. Und genauso wie wir an Sukkot in einer Hütte wohnen, so wohnt durch das stellvertretende Opfer Jeschuas der Ewige selbst in unserem Körper, welcher ebenfalls eine vergängliche, instabile Hütte darstellt. Nicht viel mehr als eine Sukka.

 

Und es wird die Zeit kommen, da wird auch unsere eigene, instabile Hütte, unser Körper, abgebrochen. Es wird die Zeit kommen, das wird G`tt nicht mehr in einer instabilen Hütte unter uns Menschen wohnen. Im neuen Jerusalem, für welches das Laubhüttenfest prophetisch steht, wird G`tt seine ewige Hütte in unserer Mitte aufschlagen und ohne jegliche Trennung unter uns wohnen.

 

Siehe da, die Hütte Gottes bie den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein. (Offenbarung 21.3)

 

 

Jeschua und Sukkot

 

In der Brit Chadascha lesen wir im Johannes Kapitel 7, dass Jeschua selbst Sukkot gefeiert hatte und uns an diesem Fest etwas sehr bedeutendes lehrte. Zur Zeit des Tempels wurden an Sukkot einige wichtige Bräuche praktiziert, welche von grosser Bedeutung sind um das Wesen von Sukkot zu verstehen.

 

Einer dieser zentralen Bräuche war bekannt als Bachweidenumzug. Hunderte Leviten verliessen an jedem Tag von Sukkot den Tempel um riesige Bachweiden- und Palmzweige zu ernten. In einer festlichen Prozedur brachten sie diese Zweige zum Tempel zurück. Dabei wurden all diese Zweige, es waren hunderte, bei jedem Schritt geschlagen, sodass ein Windstoss Richtung Tempel erzeugt wurde. So näherte sich dieser Umzug dem Tempel.

 

Ein zweiter Brauch nannte man die Zeremonie des Wasserschöpfens. Eine andere Gruppe von hunderten von Leviten verliessen gleichzeitig wie die Gruppe des Bachweidenumzuges den Tempel um in der Quelle Siloah Wasser zu schöpfen. Auch sie Gruppe brachten die mit Wasser gefüllten Tonkrüge in einer feierlichen Prozedur zurück zum Tempel.

 

Einerseits baten die Juden mit diesen beiden Zeremonien um Regen und Segen für das nächste Jahr, andererseits verstand man diese Umzüge schon immer als ein Zeichen, dass der heilige Geist G`ttes im Tempel Wohnung nimmt. Der Wind, wie auch das Wasser sind Symbole für den Geist G`ttes. Und so wurde Wind und Wasser an Sukkot zum Tempel gebrach als Symbol dafür, dass G`tt im Tempel Wohnung nimmt.

 

Der Bachweidenumzug als auch die Gruppe der Wasserschöpfzeremonie wartetet jeweils vor dem Tempel, währenddem ein Priester die Flöte spielte. Dieser Priester gab schliesslich das Zeichen, damit die beiden Umzüge in den Tempel kommen konnten. Das Wasser wurde auf den Altar gegossen und mit den Zweigen wurde viel Wind erzeugt indem sie in Richtung Altar geschlagen wurden. Diesen Priester, der die Flöte spielte, nannte man auch den Durchbohrten. Eine Erklärung für diesen Namen, welche ich gehört habe ist, dass seine Flöte eben zahlreiche Löcher hatte, also durchbohrt war.

 

Wer könnte dieser Durchbohrte sein, welcher es ermöglicht, dass der Geist G`ttes in seinem Tempel Wohnung nehmen kann? Es ist natürlich Jeschua ha`Mashiach, unser Hohepriester! Wenn wir ihn als unseren Messias unseren Erlöser in unser Leben lassen, öffnet er die Tür für den heiligen Geist, damit er in uns Wohnung nehmen kann. Denn nachdem Jeschua verherrlicht wurde und der heilige Geist auf die Gläubigen kam ist gemäss 1. Korinther 16.9 unser eigener Körper ein Tempel G`ttes.

 

Während dieser Zeremonie des Wasserschöpfens, als die Juden symbolisch den heiligen Geist in den Tempel brachten, machte Jeschua nun eine äusserst wichtige Aussage:

 

An dem letzten, dem grossen Tag des Festes aber stand Jesus und rief und sprach: Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fliessen. Dies aber sagte er von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubte (...). (Johannes 7.37-39)

 

Jeschua selbst ist es, welcher uns den heiligen Geist schenkt, welcher in uns Wohnung nimmt. Wenn wir uns nach der Gegenwart des heiligen Geistes ausstrecken, wie es die Juden bei dieser Zeremonie taten, dann dürsten wir nach dem lebendigen Wasser. Dieses bekommen wir einzig und alleine von Jeschua. Der heilige Geist wird erst Wohnung in uns nehmen, wenn wir durch Jeschua ha`Mashiach gerechtfertigt wurden. Durch Jeschua werden sogar Ströme lebendigen Wassers aus unserem Körper fliessen. Der heilige Geist wird unsere Worte unsere Taten durchdringen und es wird wie Wasser aus uns hervor quellen.

 

Ganz ähnlich klingt es, als Jeschua am Jakobsbrunnen mit der Samariterin sprach und sagte:

 

Wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit; sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das ins ewige Leben quillt. (Johannes 4.14)

 

Das Laubhüttenfest ist ein eindrückliches Bild, welches uns den Wunsch G`ttes zeigt, in unserer Mitte zu wohnen. G`tt lebte in der Stiftshütte und später im Tempel mitten unter seinem Volk. Schliesslich sandte er Jeschua um durch ihn in der Mitte seines Volkes zu sein und damit er durch sein Erlösungswerk in unserem Herzen wohnen kann.

 

Genau wie damals bei der Stiftshütte macht uns G`tt auch heute das Angebot in unserer Mitte zu wohnen. Er zwingt sich aber niemandem auf. Im Gegenteil, damit er in uns Wohnung nimmt, müssen wir aktiv werden und zu Jeschua kommen. Wir müssen von seinem lebendigen Wasser trinken und uns erfüllen lassen vom heiligen Geist. G`ttes Angebot steht. Wir dürfen alle Jeschua um dieses lebendige Wasser, den heiligen Geist bitten, und er wird ihn uns schenken. Wenn unser Herz uns treibt, dann öffnen wir uns vollkommen für Jeschua, lassen uns erfüllen vom heiligen Geist, welcher zu einer unversiegbaren Quelle in uns wird. Einer Quelle, die unser Leben flutet mit der Liebe und Gnade G`ttes und uns direkt ins ewige Leben führt.

 

Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fliessen. (Johannes 7.37-38)

 

 Wie feiern wir dieses Fest?

 

Zu allererst folgen wir dem Gebot G`ttes und bauen für dieses Fest eine reichlich mit Zweigen und Früchten dekorierte und  geschmückte Sukka. Dieses Sukka muss aufgebaut und wieder abgebaut werden. Einfach eine Gartenlaube als Sukka zu schmücken entspricht nicht dem Sinn des ursprünglichen Gebots. Die Sukka sollte wackelig und einfach gebaut sein und gegen mindestens drei Seiten offen sein. Die vierte Seite darf eine Mauer sein, z.B. kann die Sukka einseitig an ein Haus angebaut werden. Das Dach der Sukka sollte mit Zweigen von laubtragenden Bäumen belegt werden. Gerade so, dass die Zweige etwas Schutz vor der Witterung geben, dass man aber dennoch durch sie hindurch die Sterne des Himmels sehen kann.

 

In dieser Sukka essen unsere Mahlzeiten während der ganzen Woche. Der erste und der letzte Tag halten wir als Shabbat. An ihm feiern wir Sukkot mit der Familie und einem reichlich gedeckten Tisch.

 

Wer möchte besorgt sich einen Lulav und einen Etrog um das entsprechende Gebot der Tora zu erfüllen. Diese sind jedoch meist sehr teuer und wir sind und sicher, dass wir dem Gebot der Tora auch ohne Lulav und Etrog folgen können indem wir mit Früchten und den Zweigen von Laubbäumen vor ha`Shem ein Fest feiern.